Start unseres Crowdfunding-Projekts: Unterstützer gesucht!

Eine wichtige Information für alle Mitglieder und Freunde der Sternwarte Sankt Andreasberg e.V.: Heute startet ein Finanzierungsprojekt unseres Sternwarten-Vereins auf der Crowdfunding-Plattform Sciencestarter. Bei Crowdfunding handelt es sich um einen relativ neuen Weg der Projektfinanzierung, bei dem ein Vorhaben öffentlich im Internet vorgestellt wird und dort um die finanzielle Beteiligung durch Unterstützer wirbt, die das Vorhaben mit kleinen Summen ab 5 Euro bis hin zu Großspenden unterstützen können. Mit Hilfe dieses Finanzierungsinstruments wollen wir den Außenbereich des Sternwarten-Gebäudes auf dem Gelände des Internationalen Haus Sonnenberg barrierefrei umgestalten und drei Teleskopsäulen installieren, die auch durch Rollstuhlfahrer genutzt werden können. Hierfür fehlen uns derzeit noch rund 3.500 € (die verbleibenden 1.500 € können über die regulären Mitgliedsbeiträge erbracht werden) – und genau diese Summe wollen wir nun bei Sciencestarter einwerben.

Während der heute angelaufenen Startphase geht es nun vor allem darum, erst einmal 50 Fans direkt auf der Sciencestarter-Plattform zu bekommen, um für die zweite Phase – die der Finanzierung – zugelassen zu werden. Hierzu ist lediglich eine kostenfreie Registrierung bei Sciencestarter erforderlich – und auch das “Fansein” bei unserem Projekt kostet natürlich nichts und bietet den Vorteil, dass man über sämtliche Neuigkeiten zum Projekt regelmäßig per Newsletter auf dem Laufenden gehalten wird. Sollten wir die Finanzierungsphase erreichen – und da sind wir durchaus sehr guter Dinge – werden wir anfangen, um direkte finanzielle Unterstützung zu werben. Für alle Unterstützer haben wir natürlich tolle Gegenleistungen auf Lager – von der Sternwarten-Postkarte über den Sankt Andreasberger Sterntaler und die persönliche Astroführung bis hin zum All-inclusive-Astro-Urlaub in Sankt Andreasberg. Mitmachen lohnt sich also!

Um ein Fan unseres Projekts zu werden, bitte einfach auf dieser Seite auf den Button Fan werden! klicken und das Registrierungsformular ausfüllen:

http://www.sciencestarter.de/sternwarte-sankt-andreasberg

Vielen Dank!

Deutschlands erster Sternenpark liegt in Brandenburg

Wie unsere Vereinsmitglieder und -freunde wissen, verfolgt der Verein Sternwarte Sankt Andreasberg e.V. neben dem großen Ziel des Baus und Betriebs einer Sternwarte – dem wir im vergangenen Jahr mit der Angliederung an das Internationale Haus Sonnenberg ein ganzes Stück nähergekommen sind – noch das kleine Ziel, die Region um Sankt Andreasberg mit ihrem wundervoll dunklen Nachthimmel irgendwann durch die International Dark Sky Association (IDA) zu einem sogenannten Sternenpark zertifizieren zu lassen. Dass auch andere Regionen am Ziel der astrotouristischen Vermarktung ihres Sternenhimmels arbeiten – und diesbezüglich auch schon ein wenig weiter sind als unser Harz – zeigt sich an der heutigen Bekanntgabe der IDA: Der Naturpark Westhavelland wird zur Dark Sky Reserve und damit zu Deutschlands erstem Sternenpark erklärt!

Zu diesem großartigen Gewinn für die deutsche Astro-Szene habe ich für die ScienceBlogs einen ausführlichen Bericht verfasst, der sich bei Interesse hier nachlesen lässt. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hatte übrigens der Lichtverschmutzungs-Experte Dr. Andreas Hänel, den wir auch schon zu mehreren Vorträgen und Veranstaltungen hier in Andreasberg begrüßen durften. Uns spornt diese Nachricht jedenfalls nur noch weiter an, auch für den Harz auf die begehrte Astro-Zertifizierung hinzuarbeiten. Weitere Informationen über das Projekt Sternenpark Harz finden sich hier auf unserer Sternwarten-Webseite.

Das Team der Sternwarte Sankt Andreasberg gratuliert den erfolgreichen Antragstellern!

Aufnahme der Milchstraße mit einem Fischauge
Eine Fisheye-Aufnahme des Sternenhimmels über dem Naturpark Westhavelland mit vier deutlich erkennbaren Lichtglocken am Horizont und einem wundervoll klaren Blick auf die Milchstraße (Foto: Dr. Andreas Hänel).

Aktuell: Kometen, Meteorströme …

Sonne – aktiv am 14.2.2012

Bild der Sonne
Unser Zentralstern am 14.02.2014: Die Sonne – im Ha-Licht (Foto: Utz Schmidtko)

Supernova entdeckt: SN 2014J

eine Supernova  wurde am 21. Januar in der Galaxie Messier 82 von Studenten in der Sternwarte der London University entdeckt. Die Sternexplosion  ist rechts des Zentrums von M82 zu sehen.

 

Bild mit den verwendeten Einstellungen speichern.

Hier eine Aufnahme unseres Mitglieds Michal Woronowicz. Er berichtete: Wir hatten hier am Montag viel Glück, die Wolken waren plötzlich weg.
Ich habe mit meiner Moravian G2-8300 fotografiert. Weil das Teleskop eine 5000 mm Brennweite hat, habe ich mit 4×4 Binning gearbeitet.
Es gab 20xL je 60 s, 3xB und G und 5xR je 180 s.

ISON

hat sich nun doch mehr oder weniger aufgelöst. Reste könnten noch mit dem Hubble-Weltraumteleskop festgestellt werden.

Aber nicht nur ISON zieht das Interesse der Astronomen z. Zt. auf sich. Auch C/2013 R1 (Lovejoy) wird fast für das bloße Auge sichtbar.

Am 2.12.2013 früh morgens war der Himmel klar und Lovejoy stand hoch genug, bevor der Nebel aufzog.

Hier das Foto  (1/4 Ausschnitt vom Original; 90sec, 2,8/200er Tele, 5:30 Uhr)

Komet C/2013 R1 – Lovejoy –   Foto: Utz Schmidtko

Meteorströme

Geminiden

Sie gehören zu den stärksten Meteorströmen des Jahres und sind zwischen dem 7. bis 17. Dezember die ganze Nacht über sichtbar . In der Zeit des Maximums (Nacht vom 13. auf den 14. Dezember) sind bis zu 120 Sternschnuppen in der Stunde sichtbar. Ursprung der Geminiden: der Asteroid (3200) Phaethon.

…. die Nacht vom 13. auf 14. Dezember war klar. Ab  4 Uhr störte das Mondlicht nicht mehr und so entstanden diese Aufnahmen der diesjährigen Geminiden…

Draconiden

Ein Meteoritenschauer  besonderer Art konnte am 10.Oktober 2013 auf ISLAND beobachtet werden: Draconiden im Polarlicht.

Draconiden auf Island 10.10.2013 (Utz Schmidtko)

3. Preis für Sternwarte Sankt Andreasberg

Sternwarte Sankt Andreasberg und Pestalozzi-Schule Burgwedel gewinnen gemeinsam den 3. Preis beim bundesweiten Reiff-Förderpreis

Dr.Jakob Staude überreicht dem Vorsitzenden des Sternwartenvereins St.Andreasberg, Utz Schmidtko, und seinen Schülern Niklas Just und Ian Radau den 3. Reiff-Förderpreis
Dr.Jakob Staude überreicht dem Vorsitzenden des Sternwartenvereins St.Andreasberg, Utz Schmidtko, und seinen Schülern Niklas Just und Ian Radau den 3. Reiff-Förderpreis

Die Reiff-Förderpreise für Amateur- und Schulastronomie werden jährlich auf der Bochumer Herbsttagung der Amateurastronomen verliehen.

In diesem Jahr durfte der Vorsitzende des Sankt Andreasberger Sternwartenvereins, Utz Schmidtko, sowohl für die Sternwarte als auch für seine astronomischen Projekte in der Pestalozzi-Schule  Großburgwedel den 3.Preis in Empfang nehmen. Auch hier engagiert sich der Förderschullehrer schon seit Jahren, Schülern die Astronomie näherzubringen.

Bei der Laudatio durch den Kurator Dr. Jakob Staude in der Ruhr-Universität am vergangenen Sonnabend wurde besonders das in Deutschland einmalige Oberharzer Projekt einer vollständig barrierefreien Sternwarte vorgestellt und gewürdigt.

Das Preisgeld (1000 €) für beide Bewerber soll im Bereich astronomischer Bildung und Inklusion eingesetzt werden.

Geplant ist ein gemeinsamer Workshop mit Schülern der Pestalozzi-Förderschule Burgwedel und Schülern der Kooperationsschule der Sternwarte, dem Gymnasium Braunlage.

Dabei werden die Schüler die Gelegenheit bekommen, an der Sternwarte am Internationalen Haus Sonnenberg gemeinsam den Nachthimmel zu beobachten, Sonnenuhren zu bauen und das Universum kennenzulernen.

Ein erster Blick auf den neuen Vortragsraum

Bereits seit einigen Wochen arbeiten einige fleißige Mitglieder des Sternwarten-Vereins – allen voran Utz Schmidtko, Michael Koch und Peter Hettlich – an der Renovierung und Einrichtung unseres neuen Sternwarten-Domizils im Internationalen Haus Sonnenberg. Entstehen soll hier unter anderem ein großer Vortrags- und Seminarraum, für den eigens zwei kleinere Räume durch Einreißen einer Trennwand miteinander verbunden wurden. Während dieser vergrößerte Raum bereits hergerichtet wird, planen wir mit Hilfe der Software DIALux parallel die spätere Beleuchtung, die den kombinierten Anforderungen eines Seminar-, Vortrags-, Workshop- und Vereinsraumes entsprechen muss. Die ersten 3D-Simulationen des Raumes zeigen bereits, wie dieses Herzstück der barrierefreien Sternwarte vielleicht schon in einigen Wochen aussehen könnte. Für alle Leserinnen und Leser, die sich näher dafür interessieren, wie ein solches Modell überhaupt entsteht, habe ich die wesentlichen Arbeitsschritte am Beispiel des Sternwarten-Raums einmal hier zusammengefasst.

Fachtagung „Eine Sternwarte für alle“

Einladung zur Fachtagung „erste vollständig barrierefreie Sternwarte
in Deutschland“ in Sankt Andreasberg/Oberharz am 26. Oktober 2013

 

In Sankt Andreasberg im Oberharz entsteht die höchst gelegene Sternwarte Norddeutschlands.

Das Projekt wird vom gemeinnützigen Verein Sternwarte Sankt Andreasberg e.V. initiiert, getragen und finanziert. Ziel ist es, allen Menschen – jungen und alten, behinderten und nicht behinderten – den Himmel nahe zu bringen und astronomische Kenntnisse zu vermitteln.

Um auch Menschen mit Behinderungen den Blick ins Universum zu ermöglichen, soll die Sternwarte Sankt Andreasberg die erste vollständig barrierefreie Sternwarte Deutschlands werden.

Mehr Informationen finden Sie hier:

Einladung_Fachtagung_oU_26.10.13

Nicht jeder Mensch kann den Himmel gleich wahrnehmen. Aber wir können gemeinsam nach Wegen und Möglichkeiten suchen, allen

Menschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten den Himmel näher zu bringen.

webmaster@thorsten-alge.de

Ein großes Lob für die Qualität des Sankt Andreasberger Nachthimmels: In einer von Martin Held, Franz Hölker und Beate Jessel herausgegebenen Publikation des Bundesamtes für Naturschutz (Schutz der Nacht – Lichtverschmutzung, Biodiversität und Nachtlandschaft – kostenlos herunterzuladen unter dieser Internetadresse) stufen die Autoren Sabine Frank, Kordula Isermann und Andreas Hänel (auf Seite 176) den Oberharz als potentiell sternenparktauglich ein – und erwähnen dabei sogar unseren Sternwarten-Verein:

Der Verein Sternwarte Sankt Andreasberg im Harz setzt sich zum Schutz des dortigen Himmels für die Einrichtung eines Sternenparks ein, wobei eine Kooperation mit dem Nationalpark Harz angestrebt wird. Tatsächlich konnten in der Gegend einerseits an mehreren Stellen Himmelshelligkeiten nahe der natürlichen Hintergrundshelligkeit gemessen werden. Andererseits gibt es am Rande des Nationalparks und teilweise sogar innerhalb starke Lichtquellen, die störend wirken. Zudem gibt es Pläne, beleuchtete Skipisten am Wurmberg bei Braunlage zu errichten, was zu einer verstärkten Himmelsaufhellung führen würde.

Aller zu Recht erwähnten Widrigkeiten zum Trotz ermuntert uns die hervorragende Expertenbewertung des Oberharzer Nachthimmels dazu, das zweite große Projekt unseres Vereins – die Beantragung eines Sternenpark-Titels für den Oberharz und/oder den Nationalpark Harz – auch in den kommenden Jahren weiterzuverfolgen.

Sterne über St. Andreasberg

Der von Lichtverschmutzung ungetrübte Sternenhimmel über Sankt Andreasberg. (Foto: Utz Schmidtko)

Stellungnahme des Vereins Sternwarte Sankt Andreasberg e.V. zum Bebauungsplan Nr. 135 „Wurmberg“ sowie den zugehörigen Gutachten und Berichten

Bei der Stadt Braunlage eingereicht am 03.05.2012.

Der Vorstand der Sternwarte Sankt Andreasberg e.V. hat die uns seitens der Verwaltung der Stadt Braunlage bereitgestellten Unterlagen zum Wurmberg-Vorhaben (Bebauungsplan, Umweltbericht, Rodungsplan, Fachbeitrag zur Waldumwandlung, artenschutzrechtliche Prüfung, Gutachten zur regionalwirtschaftlichen Bedeutung des Projekts) eingehend geprüft, und möchte sich auf dieser Basis mit der folgenden Stellungnahme zu Aspekten der für unsere eigenen Projekte relevanten Beleuchtungsanlage am weiteren Planverfahren beteiligen. Für inhaltliche Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

(1) Helligkeit der geplanten Beleuchtung

Die Planung von Sportstätten-Beleuchtungsanlagen erfolgt üblicherweise nach der europäischen Norm DIN EN 12193 „Sportstättenbeleuchtung“. Diese teilt Sportstätten je nach Niveau und Intensität der Nutzung in drei grundlegende Klassen ein, für die wiederum unterschiedliche Aussagen zur empfohlenen Beleuchtungsstärke (in der hierfür üblichen Einheit Lux) getätigt werden:

  • Beleuchtungsklasse I: Anlagen, die dem Hochleistungssport sowie dem Hochleistungstraining dienen und die für international sowie national bedeutende sportliche Wettbewerbe mit erheblichen Zuschauerzahlen und TV-Übertragungen genutzt werden.
  • Beleuchtungsklasse II: Anlagen, die für national bedeutsame Wettbewerbe mit mittleren Zuschauerzahlen genutzt werden.
  • Beleuchtungsklasse III: Anlagen, die primär dem Freizeitsport, dem Schulsport, dem allgemeinen Training und dem Vereinssport dienen.

Wie die Verwaltung der Stadt Braunlage in ihrer Replik auf die erste Stellungnahme von BUND und NABU zum Bebauungsplan 135 auf Seite 21 anmerkt, ist die am Wurmberg geplante Anlage für internationale wie auch für nationale Wettbewerbe grundsätzlich ungeeignet:

Es sind [hier] keine internationalen und auch keine nationalen Wettkämpfe (Skiweltcup-Abfahrtsrennen, etc.) im Skisport geplant. Die bestehenden und geplanten Abfahrtsflächen erfüllen nicht die geforderten Kriterien der FIS. Die geplanten Maßnahmen dienen ausschließlich dem Breitensport.

Die geplante Anlage ist damit eindeutig der Beleuchtungsklasse III zuzuordnen, für welche laut DIN EN 12193 eine horizontale Beleuchtungsstärke von 20 Lux empfohlen wird [1]. Der Vollständigkeit halber sind die Empfehlungen für alle drei Beleuchtungsklassen für Ski-Abfahrten in nachfolgender Tabelle aufgeführt.

DIN EN 12193 – Tabelle A.23 – Ski-Alpin

Klasse Beleuchtungsstärke* Gleichmäßigkeit**
I 100 lx 0,5
II 30 lx 0,3
III 20 lx 0,2

* Mittlere horizontale Beleuchtungsstärke, wiedergegeben in der Einheit Lux
** Verhältnis von minimaler zu mittlerer horizontaler Beleuchtungsstärke

Hier ergibt sich eine erhebliche Diskrepanz zu den Angaben, die etwa im Umweltbericht zum B-Plan zu finden sind. Dort heißt es auf Seite 135, dass die Lichtstärke der geplanten Flutlichtanlage „gemäß DIN EN 12193“ auf eine mittlere vertikale Beleuchtungsstärke von 150 Lux „begrenzt“ werden soll, um die durch die Anlage erzeugte Lichtverschmutzung zu minimieren. Wie obige Tabelle zeigt, überträfe eine Beleuchtungsstärke von 150 Lux jedoch sogar die für Olympia-Anlagen empfohlene Beleuchtungsstärke deutlich. Für Anlagen der Klasse III – zu denen die Wurmberg-Anlage nach Aussagen der Planer definitiv gehört – ist laut DIN lediglich eine mittlere horizontale Beleuchtungsstärke von 20 Lux vorgesehen. Aussagen zur mittleren vertikalen Beleuchtungsstärke, auf die im Umweltbericht verwiesen wird, finden sich in der Norm erst gar nicht.

Hinzu kommt, dass international anerkannte Lichtverschmutzungs-Experten wie etwa Dr. Andreas Hänel, Leiter der Fachgruppe Dark Sky im VdS, aufgrund der starken Reflexionswirkung von Schnee sogar noch die DIN-Empfehlung von 20 Lux für zu hoch halten und für Skiabfahrten, die ausschließlich dem Schul- und Freizeitsport dienen, Beleuchtungsstärken um 10 Lux (immerhin entsprechend der Beleuchtung einer Hauptverkehrsstraße) empfehlen [2]. Die im Umweltbericht zum B-Plan genannte Beleuchtungsstärke liegt damit um den Faktor 7,5 über der DIN- Empfehlung sowie um den Faktor 15 über dem von uns vermuteten realen Bedarf. Die Beleuchtungsstärke der Anlage ist damit aus unserer Sicht massiv überdimensioniert.

Unabhängig von der genannten Beleuchtungsstärke der Anlage ist zudem der im Umweltbericht mehrfach getätigten Aussage, dass es aufgrund der Ausrichtung der Leuchten nach unten nur zu geringer Lichtverschmutzung käme, ganz klar zu widersprechen. Aufgrund der sehr hohen Reflexionswirkung von Schnee (mit einem Reflexionskoeffizient von 0,7 verglichen mit z.B. 0,2 von Beton oder 0,1 von Asphalt) ist bei einer großflächigen Beleuchtung (120.000 m²) von Schnee sogar eine ganz erhebliche Zunahme der Lichtverschmutzung zu befürchten.

Fazit: Die Beleuchtungsstärke der geplanten Flutlicht-Beleuchtung wird von uns vor diesem Hintergrund als erheblich überdimensioniert bewertet. Im Interesse des Naturschutzes sowie auch der Bewahrung des Kulturguts Sternenhimmel ist daher dringend zu prüfen, ob eine Beleuchtungsanlage mit einer mittleren horizontalen Lichtstärke von 20 Lux (oder weniger) für die benannten Zwecke nicht bereits vollkommen ausreichend wäre. Eine großflächige (vorgesehen ist die Beleuchtung von etwa 120.000 m² Fläche durch bis zu 40 Flutlicht-Masten) lichttechnische Anlage der bislang vorgesehenen Lichtstärke, würde die Lichtverschmutzung in der Region Oberharz unserer Einschätzung nach erheblich verstärken.

(2) Auswirkungen der Beleuchtungsanlage auf Vögel und Insekten

Wie im Umweltbericht zum Bebauungsplan ausgeführt wird, grenzt das EU-Vogelschutzgebiet „Hochharz“ unmittel- bar an das Wurmberg-Planungsareal. Hier finden sich als die wertbestimmenden Zugvogelarten unter anderem der Fichtenkreuzschnabel (unregelmäßige Wanderungen in der Zeit von April bis Dezember), der Tannenhäher (eigentlich ein Jahresvogel, der allerdings unter bestimmten Bedingungen während der Wintermonate wandert) sowie auch die besonders geschützte Ringdrossel (diese wandert im November ab und kehrt im Februar zurück). Allen drei Zugvögeln ist gemein, dass sich ihre Wanderzeiten eindeutig mit den Betriebszeiten der Flutlicht-Anlage (von Dezember bis März) überschneiden, so dass es aus unserer Sicht voreilig ist, negative Auswirkungen auf wandernde Vögel auszuschließen, wie dies unter anderem im Umweltbericht auf den Seite 122 und 123 getan wird.

Gerade Zugvögel werden – dies ist bereits seit Jahren gut erforscht [3] – durch Lichtverschmutzung häufig und in erheblichem Maße geschädigt, da sie über erhellten Gebieten Route, Geschwindigkeit und Höhe verändern und dadurch in ihrem Zugverhalten stark beeinträchtigt werden. Dass die geplante Anlage bei einer mittleren Beleuchtungsstärke von 150 Lux und angesichts der ganz erheblichen Reflexionswirkung von Schnee eine auch nach oben wirkende und damit von Zugvögeln potentiell wahrnehmbare Lichtabstrahlung hätte, ist unserem Erachten nach evident. Hinzu kommt weiterhin, dass auch andere im Rahmen der artenschutzrechtlichen Prüfung (vgl. hierzu etwa Seite 8 des Dokuments) aufgefundene Vogelarten wie etwa das Sommergoldhähnchen nachgewiesener- maßen stark negativ auf Lichtverschmutzung reagieren [4].

Auch der im Umweltbericht getroffenen Feststellung, eine Beeinträchtigung von Insekten durch die Flutlichtanlage sei aufgrund der winterlichen Betriebszeiten nicht zu erwarten, können wir uns nicht anschließen. Es existieren durchaus Insektenarten, die bereits im Februar oder März und damit noch innerhalb der Betriebszeit der Anlage aktiv werden. Da jedoch, wie im Umweltbericht auf Seite 43 festgehalten wird, „wegen des Nichtvorkommens bedeutender Populationen seltener oder geschützter Arten“ sowie der vermuteten „geringen Auswirkungen des Vorhabens auf die Populationen“ von einer Untersuchung der Folgen des Projekts auf lokale Insektenpopulationen vollständig abgesehen wurde, und die vorhandenen Arten daher konsequenterweise weder im Umwelt- noch im Artenschutzbericht überhaupt aufgelistet werden, ist es aus unserer Sicht schwer, eine Aussage über möglicherweise übersehene Probleme zu treffen. Evident scheint jedoch, dass ein derart „abgekürzter“ Bericht nicht das Kriterium der Vollständigkeit erfüllt, wie es angesichts eines derartig umfangreichen Eingriffs in ein Naturgebiet eigentlich zu erwarten wäre.

Fazit: Die in Umweltbericht sowie der artenschutzrechtlichen Prüfung getätigten Aussagen zu negativen Folgen der Beleuchtung auf nachtaktive Lebewesen sind unserer Einschätzung nach unvollständig und daher zu überarbeiten. Allein im angrenzenden EU-Vogelschutzgebiet finden sich bereits drei Zugvogelarten, die während der geplanten Betriebszeiten der Anlage zwischen Dezember und März wandern, und die daher durch die Verstärkung der Lichtverschmutzung beeinträchtigt werden könnten.

Mit dem Sommergoldhähnchen wurde darüber hinaus im unmittelbaren Bebauungsgebiet schon mindestens eine Vogelart nachgewiesen, die sich erwiesenermaßen stark von nächtlichem Kunstlicht beeinträchtigen lässt. Die Entscheidung, einen Großteil der Insektenarten im Umweltbericht zu übergehen, so dass keinerlei gesicherte Aussagen zu den gegebenenfalls betroffenen Arten vorliegen, halten wir überdies für unangemessen. Hinzu kommt, dass im Rahmen der uns vorliegenden Berichte sogar eingeräumt wird, dass die Auswirkungen der geplanten Beleuchtungsanlage auf lokale Fledermauspopulationen derzeit nicht sicher eingeschätzt werden können.

Damit bleibt aus unserer Sicht ein hohes Restrisiko auf mögliche negative Beeinträchtigungen nachtaktiver Lebewesen durch die Beleuchtungsanlage bestehen. Es sollte daher die Möglichkeit geschaffen werden, die Wirkung der Anlage auf ihre Umwelt nach Ablauf eines Jahres zu untersuchen und – im Falle negativer Ergebnisse – die Betriebszeiten sowie die Lichtintensität der Anlage auch nachträglich noch weiter begrenzen zu können.

(3) Beeinträchtigung astronomischer Beobachtungen

Wie im Umweltbericht zum B-Plan auf den Seiten 97 und 98 eingeräumt wird, ist eine Beeinträchtigung der astronomischen Sichtbedingungen aufgrund der mit der geplanten Wurmberg-Beleuchtungsanlage verbundenen Erhöhung der Lichtverschmutzung grundsätzlich zu erwarten:

Für Nachtspaziergänger und astronomisch Interessierte, die den Sternenhimmel im Oberharz betrachten wollen, kann durch das Flutlicht und die sonstige Beleuchtung eine Beeinträchtigung durch Lichtverschmutzung ausgehen.

Diese Feststellung deckt sich voll und ganz mit unserer Einschätzung.

Widersprechen möchten wir allerdings der Aussage, dass Interessenten leicht auf „lichtarme Ausweichräume im Oberharz“ ausweichen könnten. Hier wird die enorme Flächenwirkung von Lichtverschmutzung vollkommen ignoriert – das nach oben reflektierte Licht wird in Höhen bis zu 80 km gestreut und wäre damit auch noch bis weit nach Sankt Andreasberg oder andere Harzorte wie Elend oder Sorge sichtbar. Zum Vergleich: Selbst der Lichtverschmutzungs-Effekt des einzelnen Scheinwerfers auf dem Wurmberg ist vom deutlich weiter entfernten Brocken aus noch problemlos nachweisbar.

Insbesondere Harzorte wie Sankt Andreasberg, Elend und Sorge zeichnen sich jedoch durch nahezu natürlich dunkle Nachtverhältnisse aus – bei Elend etwa lassen sich Werte für die Himmelshintergrundhelligkeit von 21,7 mag/argsec² messen, was einem „perfekt dunklen Nachthimmel“ so nahe kommt, wie dies in Europa überhaupt noch möglich ist.

Zusammen mit dem Naturpark Westhavelland, dem Biosphärenreservat Rhön und dem Gebiet um Herzberg (an der Schwarzen Elster), bietet der Oberharz somit deutschlandweit herausragende astronomische Beobachtungs- bedingungen, die ihn theoretisch sogar für eine Aufnahme in die exklusive Liste der Dark Sky Parks der International Dark Sky Association qualifizieren würden. Diese einmalige Chance würde mit der geplanten Flutlicht-Anlage auf dem Wurmberg definitiv zerstört – und interessierte Hobby-Astronomen müssten zumindest in den Wintermonaten sehr viel weiter als nur bis nach Sankt Andreasberg oder Elend ausweichen. Einen sanften Astro-Tourismus, wie er derzeit in Sankt Andreasberg im Entstehen begriffen ist, würde es in der Region dann wohl auf absehbare Zeit nicht mehr geben – ein Aspekt übrigens, der im Gutachten zur regionalwirtschaftlichen Bedeutung des Projekts vollständig ignoriert wird.

Zur mehrfach betonten Begrenzung der Betriebsstunden auf maximal 22:30 Uhr sowie der Betriebszeiten auf die Monate Dezember bis März ist anzumerken, dass gerade die Wintermonate aufgrund der früh einsetzenden Dunkelheit von großer Bedeutung für die Astronomie sind. Insbesondere für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (in der Gegend um Braunlage befinden sich nicht nur zahlreiche Schulen, sondern auch fünf Schullandheime), die gleichwohl ein Herzstück der Bildungsarbeit der Sternwarte Sankt Andreasberg darstellt, ist es unverzichtbar, auch am frühen Abend Beobachtungen anbieten zu können.

Fazit: Die im Umweltbericht getätigte Aussage, die zu erwartende Lichtverschmutzung würde aufgrund der nach unten abgeschirmten Leuchten sowie der „Begrenzung“ der Beleuchtungsstärke auf 150 Lux (siehe hierzu Punkt (1)) gering ausfallen, ist unserer Einschätzung nach eindeutig falsch. Eine Anlage der beantragten Größe und Leuchtstärke würde vielmehr erheblich zur Lichtverschmutzung über Braunlage sowie den angrenzenden Harzorten beitragen und dem Oberharz die Chance auf eine bundesweit einmalige Auszeichnung als Dark Sky Park sowie auf eine europaweit herausragende Positionierung im besonders sanften und somit wünschenswerten Bereich des Astro-Tourismus nehmen. Diese Folgen sollten bei der Entscheidung für oder gegen den Bau der Flutlicht-Anlage eingehend bedacht und berücksichtigt werden.

Aus Sicht der Sternwarte Sankt Andreasberg e.V. besteht zudem das große Risiko, dass nach Fertigstellung der Wurmberg-Anlage auch andere Pistenbetreiber der Region ihre Abfahrten beleuchten könnten. Wenigstens in diesem Punkt sollten Stadtrat und Stadtverwaltung tätig werden und die lichttechnische Aufrüstung weiterer Anlagen im Ortsgebiet Braunlages bereits vor Beginn der Baumaßnahmen am Wurmberg ausschließen.

(4) Prognostizierter CO2-Eintrag der Anlage

Der Jahres-Gesamteintrag an CO2 durch die Beleuchtungsanlage wird auf Seite 108 des Umweltberichts mit etwa 5.000 kg veranschlagt. Dies scheint uns eine äußerst geringe Menge zu sein – in der Straßenbeleuchtung etwa (in der die Leuchten nur mit 10 anstatt mit 150 Lux betrieben werden), spart man mit der Umstellung einer veralteten Quecksilberdampflampe auf eine moderne LED-Lampe pro Jahr etwa 1.000 kg CO2 pro Lichtpunkt ein. Auch die Stadt Rheine spart nach eigenen Angaben allein mit der Abschaltung der Straßenbeleuchtung nur zwischen 1:00 Uhr und 3:30 Uhr in der Nacht pro Jahr 420.000 kg CO2 ein [5].

Angesichts der Beleuchtungsstärke der Pistenbeleuchtung sowie der weiterhin hinzukommenden Beleuchtung für den Sessellift, die Schneekanonen sowie die Servicestellen mutet uns ein 5.000 kg CO2-Gesamteintrag pro Jahr äußerst niedrig an. Wir möchten die Stadtverwaltung daher um eine aufgeschlüsselte CO2-Bilanz mit genauen Angaben zum prognostizierten Energieverbrauch der Beleuchtung bitten, um diese Rechnung im Detail nachvollziehen zu können.

(5) Frage zur Verbindlichkeit der getätigten Aussagen

In Bebauungsplan und Umweltbericht werden verschiedene Aussagen zu Dimension und Betriebszeiten der geplanten Beleuchtungsanlage getätigt, die mit einschränkenden Attributen wie „bis zu“ oder „maximal“ versehen sind:

  • Es sollen bis zu 40 Flutlicht-Masten errichtet werden
  • Die Höhe der Flutlicht-Masten wird auf 17 Meter begrenzt
  • Die Anlage soll nur bis maximal 22:30 Uhr betrieben werden
  • Die Anlage soll nur von Dezember bis März betrieben werden
  • Die Anlage soll nur an drei Tagen pro Woche betrieben werden

Aufgrund der einschränkenden Attribute ist uns unklar, wie verbindlich diese Festlegungen (abgesehen von der Begrenzung der Masthöhe) tatsächlich sind bzw. wie flexibel der Betreiber Dimensionen und Betriebszeiten der Anlage im laufenden Betrieb noch modifizieren könnte. Ist etwa definitiv ausgeschlossen, dass die Pisten auch im Sommer – etwa für Sommerrodel-Angebote – beleuchtet werden könnten? Steht verbindlich fest, dass der Skibetrieb spätestens um 22:30 Uhr eingestellt wird und dass pro Woche mindestens vier Tage verbleiben, an denen die Anlage überhaupt nicht in Betrieb ist? Wie lange nach Einstellung des gewerblichen Pistenbetriebs werden am Abend auf der Skipiste noch Arbeiten (etwa zur Vorbereitung des Skibetriebs am nächsten Tag) durchgeführt – und welche Beleuchtung wird hierfür gegebenenfalls noch erforderlich sein?

Fazit: Aus unserer Sicht stellt sich die Frage, ob die im Bebauungsplan sowie im Umweltbericht genannten Einschränkungen etwa hinsichtlich der Betriebszeiten sowie der Dimension der Anlage für den Betreiber dauerhaft verbindlich sind, oder ob sie von diesem mittel- bis langfristig modifiziert werden könnten. Hierzu bitten wir um eine Stellungnahme der Verwaltung.

Für Nachfragen und Anmerkungen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Für den Verein Sternwarte Sankt Andreasberg e.V.

Utz Schmidtko (1. Vorsitzender)
Reinhard Görke (2. Vorsitzender)

Ralf Gehrmann
Elfriede Fischer
Christian Reinboth
Bettina Strohmeyer
Veronika Koolen-Riechert

Kontakt zum Hauptautor für Nachfragen und Anmerkungen

Christian Reinboth
Dipl.-Wi.-Inf.(FH)

Schlachthofstraße 4
38855 Wernigerode

Tel.: 03943 932 501
Mobil: 0152 0900 66 00
E-Mail: reinboth@sternwarte-sankt-andreasberg.de

Weitere Informationen zum Thema Lichtverschmutzung unter http://www.lichtverschmutzung.de.


[1] vgl. licht.wissen 08 – Sport und Freizeit, Schriftenreihe der Fördergemeinschaft Gutes Licht, Frankfurt, ISBN 978-3-926193-52-0

[2] vgl. Hänel, Andreas: Hinweise zur Beleuchtung von Skipisten am Beispiel der Beleuchtung der Wasserkuppe, zu beziehen über http://www.lichtverschmutzung.de

[3] vgl. etwa Klein, M.: Lichtverschmutzung – Eine neue Umweltproblematik, Diplomarbeit an der Fachhochschule Ludwigsburg, 2004: http://www.home.uos.de/ahaenel/darksky/dalichtver.pdf

[4] vgl. etwa die 2008 durchgeführten Untersuchungen des Diplom-Biologen Heiko Haupt am Bonner Posttower, in deren Rahmen sich Sommergoldhähnchen als die von der durch den Posttower ausgehenden Lichtverschmutzung am stärksten negativ beeinflusste Art mit den meisten getöteten und verletzten Tieren erwiesen haben http://lichtverschmutzung.de/dokumente/PostTower_und_Vogelwelt.pdf

[5] vgl. hierzu die Untersuchungen der Stadt Rheine sowie der FH Münster: http://www.rheine-buergerinfo.de/vo0050.php?__kvonr=788&voselect=110

Der Verein feiert Jubiläum

Am Astroabend vom 3. Mai 2013 lud der Vorstand zu einem kleinen Umtrunk, um das Jubiläum des Vereins zu feiern. Am 29. März jährte sich das Gründungsdatum des Vereins „Sternwarte Sankt Andreasberg e.V.“ zum 5. Male. In einem Toast hob der erste Vorsitzende Utz Schmidtko die Ziele des Vereins und das Erreichte hervor. Mit den Worten „Wir schaffen das!“ wünschte er gutes Gelingen bei der weiteren guten Zusammenarbeit.

Erste Sterntaler erhältlich

Bild des Sterntalers
Sterntaler

Der gemeinnützige Verein Sternwarte Sankt Andreasberg e.V. plant und verwirklicht den Bau der ersten vollständig barrierefreien Sternwarte in Deutschland. Sie wird allen Menschen – auch Menschen mit Behinderungen – den Blick ins Universum ermöglichen. Viel ehrenamtliches Engagement und auch Geld wird von den Mitgliedern des Vereins aufgebracht. Leider reicht dies nicht, um eine behindertengerechte und komfortable Sternwarte für alle Menschen zu bauen.

Wir bitten Sie: Erwerben Sie bei uns den Sankt Andreasberger Sterntaler für 20,— €.

Auch bitten wir Sie herzlich, zu spenden. Sie erhalten eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt (bitte Ihre Anschrift angeben). Ab 50,— € nennen wir außerdem Ihren Namen als Spender auf unserer Homepage (wenn Sie dies nicht möchten, bitte vermerken). Ab 500,— € werden Sie namentlich mit einem Spendenstern in der Sternwarte genannt.

Unser Verein hat inzwischen 73 Mitglieder. Werden auch Sie Mitglied und helfen Sie bei der Verwirklichung dieses großartigen und einmaligen Projektes.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

Die Aktion Sankt Andreasberger Sterntaler wurde ermöglicht durch das Sponsoring der GLC Glücksburg Consulting AG. Der Sterntaler ist außerdem erhältlich in Sankt Andreasberger Geschäften oder per E-Mail (20,— € zzgl. 1,80 € Versandkosten, gegen Vorkasse).