Ein 3D-Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko – direkt aus dem Drucker

Dieses gelungene Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko wurde von Michael Koch, der im Vorstand unserer Sternwarte Sankt Andreasberg für den Bereich Technik verantwortlich ist, mit Hilfe eines 3D-Druckers auf Basis von ESA-Daten angefertigt. Es ist im Maßstab 1:25000 (das ergibt ca. 18 cm in der längsten Achse) und kann damit zum Größenvergleich auf eine topographische Karte gelegt werden. Das Modell kann demnächst in der Sternwarte bestaunt werden. Dieser Komet wird zur Zeit von der Raumsonde ROSETTA begleitet. Die 3D-Daten und hochauflösende Bilder des Kometen findet man auf der Webseite der ESA.

3D-Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko
3D-Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko

Das Modell wurde in zwei Hälften ausgedruckt, die dann zusammengeklebt wurden. Die reine Druckzeit betrug etwa 30 Stunden. Abschließend wurde das Modell matt-schwarz angestrichen, das dürfte etwa dem realen Anblick entsprechen.

Kinderwettbewerb – Prämierung

Astro-Preise für kreative Grundschüler

Schülerinnen und Schüler der Sankt Andreasberger Grundschule nehmen immer wieder gern an kreativen Wettbewerben der Sternwarte Sankt Andreasberg teil.

Die Sieger-Bilder wurden jetzt in Anwesenheit des Redakteurs der Goslarschen Zeitung, Karl-Heinz Siebeneicher, prämiert. Dank großzügiger Sponsoren aus dem Bereich Astronomie konnten unser 2. Vorsitzender Reinhard Görke und seine Ehefrau Gudrun in Anwesenheit der Lehrerin Rita Kutsch-Wewering schöne Astro-Preise an die glücklichen Gewinner überreichen.

Tim Schonefeld, Leon Barufka und Jason Bell
Die Sieger des Bilderwettbewerbes

Astroabend am 3. Oktober 2014

Das Team der Sternwarte Sankt Andreasberg e.V. lädt alle Unterstützerinnen und Unterstützer herzlich zum nächsten Astroabend am 3. Oktober 2014 ein.

Die erste Stunde (17–18:00 Uhr) soll allen Mitgliedern Raum und Gelegenheit geben, die erfolgreiche Entwicklung unseres Projektes im Zusammenhang mit der Eröffnung der Sternwarte zu beleuchten und die nun erforderlichen Planungen, Rahmenbedingungen und Arbeitseinsätze der Mitglieder besser koordinieren zu können. Im Anschluss (ab 18:30 Uhr) findet der Astroabend für alle Interessierten und Gäste statt – in der gewohnten Weise mit Reinhard Görkes astronomischem Monatsüberblick und Himmelsbeobachtung je nach Wetterlage. Gern kann der eine oder andere externe Astro-Freund das Programm für die immer größer werdende Gästezahl mit einem eigenen Vortragsthema erweitern. Bitte setzt euch hierzu einfach per E-Mail mit dem Sternwarten-Vorstand in Verbindung:

info@sternwarte-sankt-andreasberg.de

Komet über Sankt Andreasberg

Live-Projektion aus dem Teleskop
Live-Projektion aus dem Teleskop

Live-Projektion von Bildern aus dem Universum direkt in den Veranstaltungsraum der Sternwarte bietet aufgrund der Technik, die Michael Koch installierte und die von unserem Mitglied Kurt Hacker gesponsert wurde, vielen Gästen gleichzeitig einen Blick auf besondere Erscheinungen. So auch auf einen Kometen, den man derzeit schon mit dem Feldstecher am Nachthimmel beobachten kann: KOMET JACQUES C/2014 E2.

Joshua Koch gelang es, diesen Kometen bei einer Sichtung im Vortragsraum der Sternwarte abzulichten.

Ein weiteres Foto hier von Utz Schmidtko, das mit einem Takahashi-Refraktor und einer SBIG in sw am 27. August 2014 aufgenommen wurde:

KOMET JACQUES C/2014 E2, aufgenommen von Utz Schmitko
KOMET JACQUES C/2014 E2, aufgenommen von Utz Schmitko

Astroabend … Arbeiten … “Aus” für Frankreich …

Ein ausgefülltes erstes Juliwochenende an der Sternwarte:

Freitag-Nachmittag bringt unser fleißige Michael Koch die neuen dimmbaren LED-Lampen im Vortragsraum an, beginnt mit der Montage einer ersten Adaptionsplatte an der Säule, an der in einigen Wochen auch Menschen im Rollstuhl mit dem Teleskop den Nachthimmel beobachten können. Das nun fertige handwerkliche Gesellenstück des Vorsitzenden – das Rednerpult im Vortragsraum – zeigt das Logo unserer Sternwarte.

Vorstandssitzung mit der Leitung des Internationalen Haus Sonnenberg (IHS), konstruktive Gespräche über den Ausbau der Kooperation sowie Möglichkeiten, den Astrotourismus auszubauen.

Anschließend Finanzsitzung, um Förderanträge auf den Weg zu bringen und weitere Unterstützer und Sponsoren für das Projekt einer barrierefreien Sternwarte zu finden.

Um 18 Uhr ein Astroabend der besonderen Art: Gäste im IHS (Klassentreffen ehemaliger Schüler des Ernst-Abbe-Gymnasiums Berlin) und Sternfreunde des Vereins schauen gemeinsam das Fußballspiel Deutschland : Frankreich und bejubeln das Weiterkommen ins Halbfinale.

Im Anschluß erfahren auch die Berliner Gäste vom 2. Vorsitzenden Reinhard Görke, was sich im Juli am späten Nachthimmel beobachten läßt.

Die Gäste bekommen vom Vorsitzenden Utz Schmidtko vor Ort einen kurzen Einblick über das Sternwarten-Projekt.

Am Sonnabend konnte bei bestem Wetter der Schriftzug angebracht werden. So können wandernde Touristen aus 400m Entfernung die Sternwarte entdecken.

Im Sternwartegebäude waren viele fleißige Mitglieder aktiv, putzten, lackierten, räumten auf und sortierten astronomische Raritäten und Literatur, die uns Dr. Dieter Pauli aus Mecklenburg mitgebracht hatte.

Unsere Sponsoren-Sterne fanden jetzt im Vortragsraum ihren vorgesehenen Platz. Und es ist noch reichlich Platz für weitere ……

…. und am Sonntag sollst du kreativ sein…..

In wenigen Wochen bereit für alle Sternfreunde:  die Säulen mit Adaption verschiedener Montierungen mit 230V und 12V.

Und hier das Ganze in Bewegung:

 

Vorträge zu Sternwarten-Projekten in Wernigerode und Hannover

In der vergangenen Woche durfte ich sowohl im Rahmen des 20th International Symposium on Society and Resource Management an der Leibniz-Universität Hannover (gemeinsam mit Dr. Friedhart Knolle vom Nationalpark Harz) als auch im Rahmen der Innovation Days 2014 an der Hochschule Harz Kurzvorträge halten – und obwohl es um ganz unterschiedliche Themen (Entwicklung nachhaltiger touristischer Angebote und Crowdfunding von Forschungsprojekten) ging, konnte ich in beiden Fällen unter anderem auf erfolgreiche Projekte der Sternwarte Sankt Andreasberg verweisen. Die beiden Foliensätze stelle ich für alle Interessenten gerne hier auf der Sternwarten-Seite ein, weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen finden sich im Blog unseres An-Instituts. Mit einem Klick auf das Symbol in der unteren rechten Ecke beider Folienfenster lassen sich die Vorträge übrigens im augenfreundlichen Vollbild-Modus betrachten.

Kurzbericht vom Fundamentenguss sowie vom Astro-Abend im Juni

Der 6. Juni 2014 dürfte rückblickend wohl als ein wichtiger Tag in die Chronik unseres Sternwarten-Projekts eingehen: Mit den Mitteln aus dem erfolgreichen Crowdfunding-Versuch konnte der Sternwarten-Verein den Guss des Fundaments für fünf erschütterungsfreie und barrierfrei nutzbare Teleskopsäulen auf dem Sternwarten-Gelände in Auftrag geben, der nun am Freitag endlich erfolgt ist. Neben den Bauprofis waren natürlich auch Utz Schmidtko, Michael Koch, Reiner Lehr, Reinhard Görke und andere fleißige Helfer mit von der Partie. Mit dem Fundament ist nun sozusagen der Grundstein für die weitere barrierefreie Umgestaltung des Außengeländes gelegt, der in den kommenden Wochen fortgeführt werden und aller Voraussicht nach bis zum STATT 2014 im August abgeschlossen sein wird. Eines der Highlights dieses Ausbaus wird sicher die direkte Verbindung zwischen einer der fünf Säulen und dem Beamer im neuen Vortragsraum der Sternwarte werden, über welche die durch das dort montierte Teleskop eingefangenen Eindrücke des Universums direkt auf die große Leinwand gelegt werden können.

Über eine weitere Premiere konnten wir uns auch im Rahmen des Astro-Abends freuen: Mit Mitgliedern der Volkssternwarte Hattingen war erstmals eine größere Besuchergruppe in den neuen Räumlichkeiten zu Gast, die sich anschließend noch bis tief in die Nacht bei der gemeinsamen Beobachtung mit Mitgliedern unseres Sternwarten-Vereins am Oberharzer Nachthimmel erfreute. Am neuen Rednerpult der Sternwarte führte Reinhard Görke wie immer kurzweilig mit Hilfe von Stellarium in den aktuellen Nachthimmel ein und stellte außerdem ein privates Projekt – den Bau einer automatischen Nachführung für sein neues Dobson-Teleskop – vor. Darüber hinaus brachte er von seinem Ausflug ins nordrhein-westfälische Effelsberg einige faszinierende Aufnahmen des dortigen Radioteleskops mit, das mit einem Durchmesser von 100 Metern zu den größten beweglichen Radioteleskopen überhaupt gehört. Zur radioastronomischen Arbeit, die in Effelsberg geleistet wird, wird es in den kommenden Monaten noch einen seperaten Vortrag geben, den man sich heute schon vormerken sollte.

Alles in allem ein mehr als erfreulicher Tag für alle Freundinnen und Freunde unserer Sternwarte. Es geht voran!

Foto: Utz Schmidtko

Foto: Utz Schmidtko

Der Sternenpark Schwäbische Alb braucht unsere Stimmen

So wie wir hier in der Sternwarte Sankt Andreasberg seit Jahren an der Vision vom Sternenpark Harz arbeiten, setzen sich auch in anderen noch dunklen Gegenden Deutschlands engagierte Hobbyastronomen für den Schutz des Nachthimmels ein. Eine Initiative, in den den letzten Jahren ganz besonders aktiv gewesen ist, ist die Gruppe Sternenpark Schwäbische Alb, die sich dafür einsetzt, dass das Biosphärenreservat Schwäbische Alb zum Sternenpark erklärt wird. In diesem Jahr bewirbt sich das Sternenpark-Team um den Energiewendepreis 2014 der Sparkassen – natürlich mit einem Konzept für umweltfreundliche, energiesparende und zugleich lichtsmogarme städtische Beleuchtung. Genau die Art von Beleuchtung also, die wir uns auch hier im Harz wünschen – insofern würden wir uns freuen, wenn die Mitglieder und Freunde unserer Sternwarte die Bewerbung der Sternenfreunde aus Baden-Württemberg mit ihrer Stimme unterstützen könnten. Alle Informationen zur Teilnahme an der Abstimmung finden sich auf der nachfolgend verlinkten Internetseite.

http://www.sternenpark-schwaebische-alb.de/neues-2014/bitte-stimmen-sie-ab.html

Nach dem Crowdfunding-Erfolg beginnen die ersten Bauarbeiten

Vor fast genau einer Woche endete das Crowdfunding-Projekt unseres Sternwarten-Vereins bei Sciencestarter mit einem großartigen Erfolg, der uns nach wie vor sprachlos macht: Anstatt der für den barrierefreien Umbau unseres Außengeländes minimal erforderlichen 3.500 Euro, sind ganze 4.500 Euro zusammengekommen – und eine weitere Spende über 1.000 Euro steht noch im Raum. Insofern steht dem Ausbau nun nichts mehr im Wege – und da wir ohnehin auch vereinseigene Mittel sowie die Arbeitskraft unserer handwerklich begabteren Mitglieder einsetzen wollten, konnten wir nun bereits vor der Endauszahlung des Crowdfunding-Betrags mit den ersten Aushub- und Metallarbeiten beginnen. Wie die nachfolgenden Fotos zeigen, ging es dabei schon richtig zur Sache – und auch der neue Sternwarten-Vortragsraum nimmt dank der fleißigen Arbeit von Michael Koch, Utz Schmidtko, Elfriede Fischer, Jürgen Riechert und vielen anderen immer mehr Gestalt an und dürfte schon bald “einweihungsreif” sein. Über den weiteren Fortschritt der Arbeiten werden wir natürlich regelmäßig hier und im Blog unserer Sternwarte bei Sciencestarter berichten.