Sternwarte gewinnt 2. Bildungspreis

Unser Verein Sternwarte Sankt Andreasberg hat am 4. Dezember 2014 beim diesjährigen Bildungspreis der Allianz für die Region den 2. Preis in der Kategorie Jugendliche gewonnen.

Foto von Eva Walitzek

Fast 120 Projekte hatten sich beim 4. Bildungspreis beworben. Teilnahmeberechtigt waren alle Projekte, Initiativen und Gruppen, die in den Städten Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg und den Landkreisen Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel beheimatet sind. Dabei handelt es sich um Kindergärten, Schulen, Hochschulen, öffentliche, soziale oder kirchliche Einrichtungen, Unternehmen, Vereine oder private Initiativen. Also ein sehr großes Einzugsgebiet.

Angaben zur Verwendung des Preisgeldes mussten wir schon bei der Bewerbung im Juli machen:

  1. Bau und Anschaffung von Modellen und Equipment, um – auch im Rahmen der Inklusion – besonders junge Menschen am Erleben und Wahrnehmen des Nachthimmels teilhaben zu lassen.
  2. Anschaffung einer SchwenkarmMontierung, um Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlicher Körpergröße sowie Rollstuhlfahrern die problemlose Nutzung des Teleskops zu ermöglichen.

Danke an alle, die sich im Zusammenhang mit der Bewerbung engagiert haben.

Prämierung Regionaler Bildungspreis 2014, Foto von Susanne Hübner / Allianz für die Region GmbH

Der Scheck, den unsere Finanz-Chefin Elfriede Fischer in den Händen hält, zeigt übrigens nicht die korrekte Preissumme. Zu unserer großen Freude erhöhte die Allianz für die Region kurz vor Weihnachten die Summe auf das eigentlich ausgelobte Preisgeld (für die 2.Plätze) in Höhe von 3.000 €.

Wo ist Philae gelandet ?

In den letzten Tagen haben wir die erste Landung einer Sonde auf einem Kometen verfolgen können. Nach mehr als 10-jähriger Reise der  Sonde Rosetta wurde die kleinere Sonde

abgetrennt und ist ohne eigenen Antrieb auf dem Komenten 67P/Tschurjumov-Gerasimenko gelandet. Und zwar ziemlich genau an der vorgesehenen Stelle, was eine großartige technische Leistung darstellt. Es war geplant, dass bei der Landung zwei Harpunen in den Boden geschossen werden, damit sich die Sonde wegen der äusserst geringen Schwerkraft am Boden halten kann. Diese Harpunen haben leider ebenso versagt wie eine Düse, welche die Sonde im Moment der Landung gegen den Boden drücken sollte. Daher ist Philae vom Boden abgeprallt und noch knapp zwei Stunden über den Kometen geschwebt, um dann endlich an einer noch unbekannten Stelle zu landen. Die wissenschaftlichen Experimente konnten dann weitgehend erfolgreich durchgeführt werden, bevor nach knapp 60 Stunden die mitgeführte Batterie leer war. Leider liegt der Landeort an einer Stelle, wo nur sehr wenig Sonnenlicht ankommt. Daher ist ein Nachladen der Batterien über die Solarzellen zur Zeit nicht möglich.

Die große Frage lautet nun: Wo ist Philae gelandet ?

Es ist inzwischen gelungen, Philae auf mehreren Aufnahmen sowohl vor als auch nach der ersten Landung zu identifizieren, wie das folgende Bild von der ESA zeigt:

Credit: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA

Aus der Zeitdifferenz zwischen der ersten Landung um 15:34 GMT und der Aufnahme um 15:43 GMT, sowie aus der dazwischen zurückgelegten horizontalen Strecke, lässt sich berechnen dass Philae in den knapp 2 Stunden bis zur endgültigen Landung noch ca. 2.4km weit geflogen sein könnte.

Quelle: Jörg Wagner

Das ist allerdings nur eine grobe Näherung, unter der unzutreffenden Annahme dass der Flug über einer ebenen Fläche stattgefunden hat. Tatsächlich ändert sich aber entlang der Flugbahn die Richtung und der Betrag der Gravitation, so dass die horizontale Bewegung zunächst stärker abgebremst wird als die oben beschriebene Näherungsrechnung vermuten lässt, im weiteren Verlauf der Flugbahn aber auch wieder beschleunigt werden könnte — das heisst die tatsächlich zurückgelegte Strecke könnte auch kleiner oder größer als 2.4km sein. Erschwerend kommt hinzu, dass sich der Komet in den knapp 2 Stunden um ca. 52° um seine Achse gedreht hat.

Nun nehmen wir mal unser 3D-Modell des Kometen zur Hand, und versuchen zu visualisieren wo Philae gelandet sein könnte. Der Ort der ersten Landung ist bekannt, das ist da wo die Stecknadel im Kometen steckt. Die weiße Linie ist 2.4km lang und beschreibt den Pfad auf der Oberfläche, über dem Philae vermutlich geflogen ist. Irgendwo nahe bei dieser weißen Linie müsste sie gelandet sein. Vermutlich im letzten Drittel der Linie — aber für eine genaue Simulation bräuchte man Daten über das Gravitationsfeld entlang der Flugbahn, und über die Drehachse des Kometen.

Die “Unterseite” des Kometen ist bislang nicht gut kartiert, weil dieser Bereich nur selten oder gar nicht von der Sonne beleuchtet wird. Leider führt die weiße Linie ziemlich weit in diesen Bereich hinein. Aber es besteht noch Hoffnung: Nachdem der Komet seinen sonnennächsten Punkt durchlaufen hat, wird die Unterseite zunehmend besser beleuchtet werden, und dann könnte Philae aus ihrem Winterschlaf erwachen.

Die weiße Linie berücksichtigt noch nicht die Rotation des Kometen um seine Achse (12.8 Stunden pro Umdrehung, entspricht einem Drehwinkel von 52° in 1h 51m). Die Lage der Rotationsachse und die Drehrichtung kann man in dieser Simulation sehen. Unter Berücksichtigung der Rotation müsste Philae’s Flugbahn in Bezug auf die Oberfläche des Kometen scheinbar in Flugrichtung nach rechts gekrümmt sein, so dass sich ungefähr die gelbe Linie im folgenden Bild ergeben müsste:

Da sich der Komet in 12.8 Stunden einmal um seine Achse dreht, und da der erste Landepunkt dicht am Äquator liegt und ca. 2 km von der Drehachse entfernt ist, bewegt sich die Kometenoberfläche an diesem Punkt ungefähr mit einer Geschwindigkeit von 0.27 m/s. Und zwar bewegt sich die Oberfläche in der unten gezeigten Skizze nach links, d.h. Philae bewegt sich in Bezug auf die Oberfläche nach rechts. Die beobachtete Bewegung nach der ersten Landung (in Bezug auf die bewegte Oberfläche) zeigt etwa in Richtung 5 Uhr. Daraus kann man ableiten, dass sich Philae eigentlich in Richtung 7 Uhr bewegt. So lässt sich die Krümmung der Bahn erklären, wenn Philae näher an die Rotationsachse heran fliegt.

Update 21. November 2014

In dem oben verlinkten animated GIF wird der Komet offensichtlich mit der falschen Drehrichtung dargestellt. Hier  und hier sieht man die richtige Drehrichtung, im ersten genannten Link in einem Video das aus echten Aufnahmen zusammengesetzt ist. Die oben gezeigte gekrümmte Bahn ist somit zur falschen Seite gekrümmt, und auch die Geschwindigkeits-Vektoren bedürfen einer Überarbeitung. Siehe unten. Es ist schade dass die Informationen von der ESA nur sehr bruchstückhaft veröffentlicht werden. Die ESA hat offensichtlich hier auch ein wesentlich detailreicheres 3D-Modell, aber die Daten wurden leider nicht veröffentlicht — jedenfalls ist mir keine Quelle bekannt. Sehr schade !

Das folgende Bild zeigt die Geschwindigkeits-Vektoren unter Berücksichtigung der richtigen Drehrichtung des Kometen. Es ergibt sich nun für Philae eine deutlich höhere Geschwindigkeit von ca. 0.55 m/s, was dazu führt dass die in knapp 2 Stunden zurückgelegte Strecke sich auf ca. 3.6  km erhöht.

Und damit ergibt sich, dass Philae ungefähr am Ende des 3.6km langen grünen Pfades gelandet sein müsste. Warten wir’s ab was die Suche ergibt.

IMG_3746xDie ESA hat soeben hier eine Prognose veröffentlicht wo sie Philae vermutet. Die Richtung stimmt grob mit der grünen Linie überein, aber die Entfernung beträgt nur ca. 1 km vom ersten Landepunkt.

Update 29. November 2014:

Einige Tage lang habe ich gerätselt, wie sich merkwürdige Diskrepanz zwischen den beiden Prognosen für Philae’s endgültigen Landeort erklären lässt. Die oben gezeigte Abschätzung sagt ca. 3.6 km Entfernung voraus, aber die ESA vermutet nur ca. 1 km Entfernung. Da konnte irgendwas nicht stimmen. Mit einer neuen Veröffentlichung gibt die ESA nun eine logische Erklärung für die Diskrepanz. Die Auswertung der Magnetometer-Daten ergab, dass es zwischen der ersten und zweiten Bodenberührung noch eine weitere streifende Bodenberührung gegeben hat, und zwar 40 Minuten nach der ersten. Dabei wurde offenbar die Geschwindigkeit verringert und die Flugrichtung geändert, so dass der von der ESA vermutete Landeort nun durchaus mit der anfänglichen viel zu hohen Geschwindigkeit in Einklang zu bringen ist.

Astronomie und Inklusion

Eine gemeinsame Reise durch das Universum

Für die Menschheit ist der Blick in das Weltall über die Jahrtausende hinweg mit Fragen verbunden. Die Entwicklung verschiedenartiger Techniken hat dazu geführt, dass viele Fragen, z.B der Mittelpunkt unseres Sonnensystems, geklärt werden konnten. Im Rahmen einer Astronomiefahrt zur Sternwarte Sankt Andreasberg wurden in einem astronomischen Inklusionsprojekt weitere Fragen von jeweils fünf Schülern des Gymnasiums Braunlage und fünf Schülern der Pestalozzischule Burgwedel gestellt und beantwortet. An vier Tagen wurden komplexe Themen zum Aufbau unseres Sonnensystems, zur Orientierung am Nachthimmel und die Frage nach Außerirdischen im Weltall behandelt. Die Schüler übernachteten im Internationalen Haus in Sankt Andreasberg – direkt neben der Sternwarte. An den 4 Tagen bastelten die Schüler gemeinsam ein Modell unseres Sonnensystems, bauten eine eigene Sonnenuhr und erprobten die Handhabung einer Sternenscheibe. Sie lernten sowohl die unterschiedlichsten Teleskope der Sternwarte, als auch die unterschiedlichsten Himmelsobjekte (Messier-Objekte, Kometen etc.) kennen.

Die Projektfahrt verlief im Rahmen der Inklusion und wurde finanziert durch den von der Sternwarte Sankt Andreasberg und der Pestalozzischule Burgwedel im vergangenen Jahr gewonnenen astronomischen Bildungspreis der Reiff-Stiftung.

Und hier weitere Foto-Impressionen

Programm des ersten KVHS-Astroschnupperkurses

Am 17. und 18. Oktober 2014 findet der erste Astroschnupperkurs der Sternwarte Sankt Andreasberg in Zusammenarbeit mit der KVHS Goslar statt. Wir freuen uns schon auf zwei Abende mit Vorträgen, Himmelsbeobachtungen (bei hoffentlich gutem Wetter) und vielen neuen Impulsen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das große Interesse lässt jedenfalls darauf hoffen, dass wir das Kursangebot mit der KVHS zukünftig eventuell ausbauen können. Die nachfolgende Vortragsliste gewährt einen guten Einblick in unser Tagesprogramm.

… und hier die interessierten Gäste unseres ersten VHS-Kurses:

Programm für Freitag, den 17. Oktober

17:00 Uhr Begrüßung, Vorstellung der Referenten und Teilnehmer Utz Schmidtko
17:10 Uhr Die Vielzahl und Vielfalt astronomischer Themenbereiche Utz Schmidtko
17:30 Uhr Unser Sonnensystem mit seinen Planeten Reinhard Görke
18:15 Uhr Einführung in die Arbeit mit einer drehbaren Sternkarte Michael Koch
19:00 Uhr Einführung in den Umgang mit optischen Teleskopen Gerd Uhde
19:30 Uhr Einführung in die Arbeit mit der Software Stellarium Reinhard Görke
20:30 Uhr Besichtigung der Sternwarte und Live-Beobachtungen Utz Schmidtko

 

Programm für Samstag, den 18. Oktober

17:00 Uhr Wohin fährt der große Wagen? Astronomie für Kids Uwe Kahnert
17:30 Uhr Lichtverschmutzung und ihre Auswirkungen Christian Reinboth
18:15 Uhr Kalender im Wandel der Zeit Uwe Kahnert
19:00 Uhr Übersicht über freie Astronomiesoftware Christian Reinboth
20:00 Uhr Bildvortrag über Polarlichter Utz Schmidtko
20:30 Uhr Live-Astrofotografie mit einfachen Mitteln Utz Schmidtko

Ein 3D-Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko – direkt aus dem Drucker

Dieses gelungene Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko wurde von Michael Koch, der im Vorstand unserer Sternwarte Sankt Andreasberg für den Bereich Technik verantwortlich ist, mit Hilfe eines 3D-Druckers auf Basis von ESA-Daten angefertigt. Es ist im Maßstab 1:25000 (das ergibt ca. 18 cm in der längsten Achse) und kann damit zum Größenvergleich auf eine topographische Karte gelegt werden. Das Modell kann demnächst in der Sternwarte bestaunt werden. Dieser Komet wird zur Zeit von der Raumsonde ROSETTA begleitet. Die 3D-Daten und hochauflösende Bilder des Kometen findet man auf der Webseite der ESA.

3D-Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko
3D-Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko

Das Modell wurde in zwei Hälften ausgedruckt, die dann zusammengeklebt wurden. Die reine Druckzeit betrug etwa 30 Stunden. Abschließend wurde das Modell matt-schwarz angestrichen, das dürfte etwa dem realen Anblick entsprechen.

Kinderwettbewerb – Prämierung

Astro-Preise für kreative Grundschüler

Schülerinnen und Schüler der Sankt Andreasberger Grundschule nehmen immer wieder gern an kreativen Wettbewerben der Sternwarte Sankt Andreasberg teil.

Die Sieger-Bilder wurden jetzt in Anwesenheit des Redakteurs der Goslarschen Zeitung, Karl-Heinz Siebeneicher, prämiert. Dank großzügiger Sponsoren aus dem Bereich Astronomie konnten unser 2. Vorsitzender Reinhard Görke und seine Ehefrau Gudrun in Anwesenheit der Lehrerin Rita Kutsch-Wewering schöne Astro-Preise an die glücklichen Gewinner überreichen.

Tim Schonefeld, Leon Barufka und Jason Bell
Die Sieger des Bilderwettbewerbes

Astroabend am 3. Oktober 2014

Das Team der Sternwarte Sankt Andreasberg e.V. lädt alle Unterstützerinnen und Unterstützer herzlich zum nächsten Astroabend am 3. Oktober 2014 ein.

Die erste Stunde (17–18:00 Uhr) soll allen Mitgliedern Raum und Gelegenheit geben, die erfolgreiche Entwicklung unseres Projektes im Zusammenhang mit der Eröffnung der Sternwarte zu beleuchten und die nun erforderlichen Planungen, Rahmenbedingungen und Arbeitseinsätze der Mitglieder besser koordinieren zu können. Im Anschluss (ab 18:30 Uhr) findet der Astroabend für alle Interessierten und Gäste statt – in der gewohnten Weise mit Reinhard Görkes astronomischem Monatsüberblick und Himmelsbeobachtung je nach Wetterlage. Gern kann der eine oder andere externe Astro-Freund das Programm für die immer größer werdende Gästezahl mit einem eigenen Vortragsthema erweitern. Bitte setzt euch hierzu einfach per E-Mail mit dem Sternwarten-Vorstand in Verbindung:

info@sternwarte-sankt-andreasberg.de

Komet über Sankt Andreasberg

Live-Projektion aus dem Teleskop
Live-Projektion aus dem Teleskop

Live-Projektion von Bildern aus dem Universum direkt in den Veranstaltungsraum der Sternwarte bietet aufgrund der Technik, die Michael Koch installierte und die von unserem Mitglied Kurt Hacker gesponsert wurde, vielen Gästen gleichzeitig einen Blick auf besondere Erscheinungen. So auch auf einen Kometen, den man derzeit schon mit dem Feldstecher am Nachthimmel beobachten kann: KOMET JACQUES C/2014 E2.

Joshua Koch gelang es, diesen Kometen bei einer Sichtung im Vortragsraum der Sternwarte abzulichten.

Ein weiteres Foto hier von Utz Schmidtko, das mit einem Takahashi-Refraktor und einer SBIG in sw am 27. August 2014 aufgenommen wurde:

KOMET JACQUES C/2014 E2, aufgenommen von Utz Schmitko
KOMET JACQUES C/2014 E2, aufgenommen von Utz Schmitko

Astroabend … Arbeiten … “Aus” für Frankreich …

Ein ausgefülltes erstes Juliwochenende an der Sternwarte:

Freitag-Nachmittag bringt unser fleißige Michael Koch die neuen dimmbaren LED-Lampen im Vortragsraum an, beginnt mit der Montage einer ersten Adaptionsplatte an der Säule, an der in einigen Wochen auch Menschen im Rollstuhl mit dem Teleskop den Nachthimmel beobachten können. Das nun fertige handwerkliche Gesellenstück des Vorsitzenden – das Rednerpult im Vortragsraum – zeigt das Logo unserer Sternwarte.

Vorstandssitzung mit der Leitung des Internationalen Haus Sonnenberg (IHS), konstruktive Gespräche über den Ausbau der Kooperation sowie Möglichkeiten, den Astrotourismus auszubauen.

Anschließend Finanzsitzung, um Förderanträge auf den Weg zu bringen und weitere Unterstützer und Sponsoren für das Projekt einer barrierefreien Sternwarte zu finden.

Um 18 Uhr ein Astroabend der besonderen Art: Gäste im IHS (Klassentreffen ehemaliger Schüler des Ernst-Abbe-Gymnasiums Berlin) und Sternfreunde des Vereins schauen gemeinsam das Fußballspiel Deutschland : Frankreich und bejubeln das Weiterkommen ins Halbfinale.

Im Anschluß erfahren auch die Berliner Gäste vom 2. Vorsitzenden Reinhard Görke, was sich im Juli am späten Nachthimmel beobachten läßt.

Die Gäste bekommen vom Vorsitzenden Utz Schmidtko vor Ort einen kurzen Einblick über das Sternwarten-Projekt.

Am Sonnabend konnte bei bestem Wetter der Schriftzug angebracht werden. So können wandernde Touristen aus 400m Entfernung die Sternwarte entdecken.

Im Sternwartegebäude waren viele fleißige Mitglieder aktiv, putzten, lackierten, räumten auf und sortierten astronomische Raritäten und Literatur, die uns Dr. Dieter Pauli aus Mecklenburg mitgebracht hatte.

Unsere Sponsoren-Sterne fanden jetzt im Vortragsraum ihren vorgesehenen Platz. Und es ist noch reichlich Platz für weitere ……

…. und am Sonntag sollst du kreativ sein…..

In wenigen Wochen bereit für alle Sternfreunde:  die Säulen mit Adaption verschiedener Montierungen mit 230V und 12V.

Und hier das Ganze in Bewegung: