Besuch des Landrates des LK Goslar

Am 30. Juli 2015 war Landrat Brych mit Fachbereichsleitern der Landkreises Goslar Gast in der Sternwarte Sankt Andreasberg.

Vor Ort bekam unser Besuch einen umfassenden Einblick, welche Bedeutung das Projekt nicht nur für Sankt Andreasberg, sondern auch überregional – mit seiner Einmaligkeit der Barrierefreiheit, der Lage in Norddeutschland und der Besonderheit des zu bewahrenden Nachthimmels – hat und in Zukunft haben wird. Die Sternwarte ist eingebunden in ein deutschlandweites Netzwerk – mit allen Vorteilen und positiven Möglichkeiten, die dieses bietet.

Der Verein Sternwarte Sankt Andreasberg arbeitet u.a. weiter an der auch vom Landrat erklärten Zielsetzung einer Fortentwicklung der Tourismusqualität im Einklang mit dem Natur- und Umweltschutz.

In einem Gespräch mit dem Vorstand der Sternwarte äußerte Herr Brych Unterstützungsangebote, welche die Planungen einer – auch baulichen – Fortentwicklung der Sternwarte betrafen.

Sollte nun auch das Thema Zertifizierung der Region um die Sternwarte zum international anerkannten Sternenpark konkreter angegangen werden, so könnten damit auch Zielvorstellungen des Landkreises, z.B. dass der Harz eine unverwechselbare und hochwertige Marke wird, erreicht werden.

Neu: PLANETARIUM unserer Sternwarte

Klein aber fein: Die Installation eines Planetarium, das Michael Koch gebaut und am Freitag in der Sternwarte zum ersten Einsatz brachte.

Ab sofort können Besucher mit Hilfe der 360°-Projektion den Himmel mit Michstraße und vielen Objekten – bei jedem Wetter – und auch am Tage genießen.

Eine neue Attraktion in den Räumen der Sternwarte Sankt Andreasberg. Unterstützung bekamen wir dabei durch Michael Schomann (Planetarium Wolfsburg), der in diesem Bereich hervorragende Filme mit Fisheye-Objektiven fertigt.

Die folgenden Aufnahmen machte Michael Schomann.

Die Sternwarte Sankt Andreasberg gratuliert Dr. Andreas Hänel

Bereits seit einigen Jahren bemühen sich Mitglieder unseres Sternwarten-Vereins um Aufklärung in Sachen Lichtverschmutzung – stets mit dem Fernziel im Hinterkopf, den Harz als eine der letzten wirklich “dunklen” Regionen Deutschlands, irgendwann einmal in die Reihe der Dark Sky Parks – der international zertifizierten “Sternenschutzgebiete” – aufnehmen lassen zu können.

Einer, der sich in dieser Hinsicht in Deutschland wie kein anderer verdient gemacht und mit seiner Unterstützung des Sternenparks Rhön, des Sternenparks Westhavelland und des Sternenparks Eifel bereits drei Dark Sky Park-Auszeichnungen nach Deutschland geholt hat, ist Dr. Andreas Hänel, der Leiter der Fachgruppe Dark Sky in der VdS und Chef des (übrigens äußerst besuchenswertens) Planetariums am Schölerberg in Osnabrück. Für seine Unterstützung des Sternenpark-Gedankens und seine großen Verdienste um die Förderung des Astrotourismus in Deutschland wurde Dr. Hänel – den wir auch bereits mehrfach als Gast und Dozenten an unserer Sternwarte begrüßen durften – vergangene Woche auf der größten deutschen Tourismusmesse – der ITB in Berlin – mit dem rennomierten Touristikpreis “Grüne Palme” der GEO-Verlagsgruppe ausgezeichnet.

Zu dieser verdienten Ehrung gratuliert das Team der Sternwarte Sankt Andreasberg nicht nur herzlich, vielmehr freuen wir uns auch darüber, dass mit der Entscheidung, einen Touristik-, und eben keinen Astronomie- oder Umweltschutz-Preis, an einen Sternenpark-Vorkämpfer zu verleihen, wichtige Vertreter der deutschen Tourismus-Branche erstmals ganz offen den Astro- und Sternenpark-Tourismus als offenbar durchaus interessante Geschäftsnische würdigen. Dieses Signal spornt uns auch in Sankt Andreasberg an, unseren Einsatz für einen möglichen Sternenpark Harz fortzusetzen – denn immerhin wird neben der Schwäbischen Alb auf der GEO-Seite zur “Grünen Palme” nur noch der Harz explizit als weiterer Sternenpark-Kandididat benannt…

Der erste Vortrag von Dr. Andreas Hänel an unserer Sternwarte beim STATT 2010

Dr. Andreas Hänel und Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert in unserer Sternwarte

Dr. Andreas Hänel und Angela Gorr MdL im Gespräch in unserer Sternwarte

Bei der Vorstellung der Lichtsmog-Messergebnisse für den Harz

Spektakuläre Aufnahmen von Komet Lovejoy C2014 Q2 über Sankt Andreasberg

Derzeit lässt sich der Komet Lovejoy C2014 Q2 ganz hervorragend über dem Harz beobachten – bereits an mehreren Abenden trafen sich Mitglieder der Sternwarte Sankt Andreasberg sowie interessierte Anwohner und Touristen am Sternwartenstandort am Internationalen Haus Sonnenberg, um das astronomische Schauspiel zu genießen. Um allen, die Lovejoy bislang versäumt haben, ein wenig Appetit zu machen, zeigen wir nachfolgend vier besonders gelungene Aufnahmen des Kometen – die zweite stammt von Michael Koch, die anderen von Utz Schmidtko.

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Sternwarte gewinnt 2. Bildungspreis

Unser Verein Sternwarte Sankt Andreasberg hat am 4. Dezember 2014 beim diesjährigen Bildungspreis der Allianz für die Region den 2. Preis in der Kategorie Jugendliche gewonnen.

Foto von Eva Walitzek

Fast 120 Projekte hatten sich beim 4. Bildungspreis beworben. Teilnahmeberechtigt waren alle Projekte, Initiativen und Gruppen, die in den Städten Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg und den Landkreisen Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel beheimatet sind. Dabei handelt es sich um Kindergärten, Schulen, Hochschulen, öffentliche, soziale oder kirchliche Einrichtungen, Unternehmen, Vereine oder private Initiativen. Also ein sehr großes Einzugsgebiet.

Angaben zur Verwendung des Preisgeldes mussten wir schon bei der Bewerbung im Juli machen:

  1. Bau und Anschaffung von Modellen und Equipment, um – auch im Rahmen der Inklusion – besonders junge Menschen am Erleben und Wahrnehmen des Nachthimmels teilhaben zu lassen.
  2. Anschaffung einer SchwenkarmMontierung, um Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlicher Körpergröße sowie Rollstuhlfahrern die problemlose Nutzung des Teleskops zu ermöglichen.

Danke an alle, die sich im Zusammenhang mit der Bewerbung engagiert haben.

Prämierung Regionaler Bildungspreis 2014, Foto von Susanne Hübner / Allianz für die Region GmbH

Der Scheck, den unsere Finanz-Chefin Elfriede Fischer in den Händen hält, zeigt übrigens nicht die korrekte Preissumme. Zu unserer großen Freude erhöhte die Allianz für die Region kurz vor Weihnachten die Summe auf das eigentlich ausgelobte Preisgeld (für die 2.Plätze) in Höhe von 3.000 €.

Wo ist Philae gelandet ?

In den letzten Tagen haben wir die erste Landung einer Sonde auf einem Kometen verfolgen können. Nach mehr als 10-jähriger Reise der  Sonde Rosetta wurde die kleinere Sonde

abgetrennt und ist ohne eigenen Antrieb auf dem Komenten 67P/Tschurjumov-Gerasimenko gelandet. Und zwar ziemlich genau an der vorgesehenen Stelle, was eine großartige technische Leistung darstellt. Es war geplant, dass bei der Landung zwei Harpunen in den Boden geschossen werden, damit sich die Sonde wegen der äusserst geringen Schwerkraft am Boden halten kann. Diese Harpunen haben leider ebenso versagt wie eine Düse, welche die Sonde im Moment der Landung gegen den Boden drücken sollte. Daher ist Philae vom Boden abgeprallt und noch knapp zwei Stunden über den Kometen geschwebt, um dann endlich an einer noch unbekannten Stelle zu landen. Die wissenschaftlichen Experimente konnten dann weitgehend erfolgreich durchgeführt werden, bevor nach knapp 60 Stunden die mitgeführte Batterie leer war. Leider liegt der Landeort an einer Stelle, wo nur sehr wenig Sonnenlicht ankommt. Daher ist ein Nachladen der Batterien über die Solarzellen zur Zeit nicht möglich.

Die große Frage lautet nun: Wo ist Philae gelandet ?

Es ist inzwischen gelungen, Philae auf mehreren Aufnahmen sowohl vor als auch nach der ersten Landung zu identifizieren, wie das folgende Bild von der ESA zeigt:

Credit: ESA/Rosetta/MPS for OSIRIS Team MPS/UPD/LAM/IAA/SSO/INTA/UPM/DASP/IDA

Aus der Zeitdifferenz zwischen der ersten Landung um 15:34 GMT und der Aufnahme um 15:43 GMT, sowie aus der dazwischen zurückgelegten horizontalen Strecke, lässt sich berechnen dass Philae in den knapp 2 Stunden bis zur endgültigen Landung noch ca. 2.4km weit geflogen sein könnte.

Quelle: Jörg Wagner

Das ist allerdings nur eine grobe Näherung, unter der unzutreffenden Annahme dass der Flug über einer ebenen Fläche stattgefunden hat. Tatsächlich ändert sich aber entlang der Flugbahn die Richtung und der Betrag der Gravitation, so dass die horizontale Bewegung zunächst stärker abgebremst wird als die oben beschriebene Näherungsrechnung vermuten lässt, im weiteren Verlauf der Flugbahn aber auch wieder beschleunigt werden könnte — das heisst die tatsächlich zurückgelegte Strecke könnte auch kleiner oder größer als 2.4km sein. Erschwerend kommt hinzu, dass sich der Komet in den knapp 2 Stunden um ca. 52° um seine Achse gedreht hat.

Nun nehmen wir mal unser 3D-Modell des Kometen zur Hand, und versuchen zu visualisieren wo Philae gelandet sein könnte. Der Ort der ersten Landung ist bekannt, das ist da wo die Stecknadel im Kometen steckt. Die weiße Linie ist 2.4km lang und beschreibt den Pfad auf der Oberfläche, über dem Philae vermutlich geflogen ist. Irgendwo nahe bei dieser weißen Linie müsste sie gelandet sein. Vermutlich im letzten Drittel der Linie — aber für eine genaue Simulation bräuchte man Daten über das Gravitationsfeld entlang der Flugbahn, und über die Drehachse des Kometen.

Die “Unterseite” des Kometen ist bislang nicht gut kartiert, weil dieser Bereich nur selten oder gar nicht von der Sonne beleuchtet wird. Leider führt die weiße Linie ziemlich weit in diesen Bereich hinein. Aber es besteht noch Hoffnung: Nachdem der Komet seinen sonnennächsten Punkt durchlaufen hat, wird die Unterseite zunehmend besser beleuchtet werden, und dann könnte Philae aus ihrem Winterschlaf erwachen.

Die weiße Linie berücksichtigt noch nicht die Rotation des Kometen um seine Achse (12.8 Stunden pro Umdrehung, entspricht einem Drehwinkel von 52° in 1h 51m). Die Lage der Rotationsachse und die Drehrichtung kann man in dieser Simulation sehen. Unter Berücksichtigung der Rotation müsste Philae’s Flugbahn in Bezug auf die Oberfläche des Kometen scheinbar in Flugrichtung nach rechts gekrümmt sein, so dass sich ungefähr die gelbe Linie im folgenden Bild ergeben müsste:

Da sich der Komet in 12.8 Stunden einmal um seine Achse dreht, und da der erste Landepunkt dicht am Äquator liegt und ca. 2 km von der Drehachse entfernt ist, bewegt sich die Kometenoberfläche an diesem Punkt ungefähr mit einer Geschwindigkeit von 0.27 m/s. Und zwar bewegt sich die Oberfläche in der unten gezeigten Skizze nach links, d.h. Philae bewegt sich in Bezug auf die Oberfläche nach rechts. Die beobachtete Bewegung nach der ersten Landung (in Bezug auf die bewegte Oberfläche) zeigt etwa in Richtung 5 Uhr. Daraus kann man ableiten, dass sich Philae eigentlich in Richtung 7 Uhr bewegt. So lässt sich die Krümmung der Bahn erklären, wenn Philae näher an die Rotationsachse heran fliegt.

Update 21. November 2014

In dem oben verlinkten animated GIF wird der Komet offensichtlich mit der falschen Drehrichtung dargestellt. Hier  und hier sieht man die richtige Drehrichtung, im ersten genannten Link in einem Video das aus echten Aufnahmen zusammengesetzt ist. Die oben gezeigte gekrümmte Bahn ist somit zur falschen Seite gekrümmt, und auch die Geschwindigkeits-Vektoren bedürfen einer Überarbeitung. Siehe unten. Es ist schade dass die Informationen von der ESA nur sehr bruchstückhaft veröffentlicht werden. Die ESA hat offensichtlich hier auch ein wesentlich detailreicheres 3D-Modell, aber die Daten wurden leider nicht veröffentlicht — jedenfalls ist mir keine Quelle bekannt. Sehr schade !

Das folgende Bild zeigt die Geschwindigkeits-Vektoren unter Berücksichtigung der richtigen Drehrichtung des Kometen. Es ergibt sich nun für Philae eine deutlich höhere Geschwindigkeit von ca. 0.55 m/s, was dazu führt dass die in knapp 2 Stunden zurückgelegte Strecke sich auf ca. 3.6  km erhöht.

Und damit ergibt sich, dass Philae ungefähr am Ende des 3.6km langen grünen Pfades gelandet sein müsste. Warten wir’s ab was die Suche ergibt.

IMG_3746xDie ESA hat soeben hier eine Prognose veröffentlicht wo sie Philae vermutet. Die Richtung stimmt grob mit der grünen Linie überein, aber die Entfernung beträgt nur ca. 1 km vom ersten Landepunkt.

Update 29. November 2014:

Einige Tage lang habe ich gerätselt, wie sich merkwürdige Diskrepanz zwischen den beiden Prognosen für Philae’s endgültigen Landeort erklären lässt. Die oben gezeigte Abschätzung sagt ca. 3.6 km Entfernung voraus, aber die ESA vermutet nur ca. 1 km Entfernung. Da konnte irgendwas nicht stimmen. Mit einer neuen Veröffentlichung gibt die ESA nun eine logische Erklärung für die Diskrepanz. Die Auswertung der Magnetometer-Daten ergab, dass es zwischen der ersten und zweiten Bodenberührung noch eine weitere streifende Bodenberührung gegeben hat, und zwar 40 Minuten nach der ersten. Dabei wurde offenbar die Geschwindigkeit verringert und die Flugrichtung geändert, so dass der von der ESA vermutete Landeort nun durchaus mit der anfänglichen viel zu hohen Geschwindigkeit in Einklang zu bringen ist.

Astronomie und Inklusion

Eine gemeinsame Reise durch das Universum

Für die Menschheit ist der Blick in das Weltall über die Jahrtausende hinweg mit Fragen verbunden. Die Entwicklung verschiedenartiger Techniken hat dazu geführt, dass viele Fragen, z.B der Mittelpunkt unseres Sonnensystems, geklärt werden konnten. Im Rahmen einer Astronomiefahrt zur Sternwarte Sankt Andreasberg wurden in einem astronomischen Inklusionsprojekt weitere Fragen von jeweils fünf Schülern des Gymnasiums Braunlage und fünf Schülern der Pestalozzischule Burgwedel gestellt und beantwortet. An vier Tagen wurden komplexe Themen zum Aufbau unseres Sonnensystems, zur Orientierung am Nachthimmel und die Frage nach Außerirdischen im Weltall behandelt. Die Schüler übernachteten im Internationalen Haus in Sankt Andreasberg – direkt neben der Sternwarte. An den 4 Tagen bastelten die Schüler gemeinsam ein Modell unseres Sonnensystems, bauten eine eigene Sonnenuhr und erprobten die Handhabung einer Sternenscheibe. Sie lernten sowohl die unterschiedlichsten Teleskope der Sternwarte, als auch die unterschiedlichsten Himmelsobjekte (Messier-Objekte, Kometen etc.) kennen.

Die Projektfahrt verlief im Rahmen der Inklusion und wurde finanziert durch den von der Sternwarte Sankt Andreasberg und der Pestalozzischule Burgwedel im vergangenen Jahr gewonnenen astronomischen Bildungspreis der Reiff-Stiftung.

Und hier weitere Foto-Impressionen

Programm des ersten KVHS-Astroschnupperkurses

Am 17. und 18. Oktober 2014 findet der erste Astroschnupperkurs der Sternwarte Sankt Andreasberg in Zusammenarbeit mit der KVHS Goslar statt. Wir freuen uns schon auf zwei Abende mit Vorträgen, Himmelsbeobachtungen (bei hoffentlich gutem Wetter) und vielen neuen Impulsen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das große Interesse lässt jedenfalls darauf hoffen, dass wir das Kursangebot mit der KVHS zukünftig eventuell ausbauen können. Die nachfolgende Vortragsliste gewährt einen guten Einblick in unser Tagesprogramm.

… und hier die interessierten Gäste unseres ersten VHS-Kurses:

Programm für Freitag, den 17. Oktober

17:00 Uhr Begrüßung, Vorstellung der Referenten und Teilnehmer Utz Schmidtko
17:10 Uhr Die Vielzahl und Vielfalt astronomischer Themenbereiche Utz Schmidtko
17:30 Uhr Unser Sonnensystem mit seinen Planeten Reinhard Görke
18:15 Uhr Einführung in die Arbeit mit einer drehbaren Sternkarte Michael Koch
19:00 Uhr Einführung in den Umgang mit optischen Teleskopen Gerd Uhde
19:30 Uhr Einführung in die Arbeit mit der Software Stellarium Reinhard Görke
20:30 Uhr Besichtigung der Sternwarte und Live-Beobachtungen Utz Schmidtko

 

Programm für Samstag, den 18. Oktober

17:00 Uhr Wohin fährt der große Wagen? Astronomie für Kids Uwe Kahnert
17:30 Uhr Lichtverschmutzung und ihre Auswirkungen Christian Reinboth
18:15 Uhr Kalender im Wandel der Zeit Uwe Kahnert
19:00 Uhr Übersicht über freie Astronomiesoftware Christian Reinboth
20:00 Uhr Bildvortrag über Polarlichter Utz Schmidtko
20:30 Uhr Live-Astrofotografie mit einfachen Mitteln Utz Schmidtko

Ein 3D-Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko – direkt aus dem Drucker

Dieses gelungene Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko wurde von Michael Koch, der im Vorstand unserer Sternwarte Sankt Andreasberg für den Bereich Technik verantwortlich ist, mit Hilfe eines 3D-Druckers auf Basis von ESA-Daten angefertigt. Es ist im Maßstab 1:25000 (das ergibt ca. 18 cm in der längsten Achse) und kann damit zum Größenvergleich auf eine topographische Karte gelegt werden. Das Modell kann demnächst in der Sternwarte bestaunt werden. Dieser Komet wird zur Zeit von der Raumsonde ROSETTA begleitet. Die 3D-Daten und hochauflösende Bilder des Kometen findet man auf der Webseite der ESA.

3D-Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko
3D-Modell des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko

Das Modell wurde in zwei Hälften ausgedruckt, die dann zusammengeklebt wurden. Die reine Druckzeit betrug etwa 30 Stunden. Abschließend wurde das Modell matt-schwarz angestrichen, das dürfte etwa dem realen Anblick entsprechen.

Kinderwettbewerb – Prämierung

Astro-Preise für kreative Grundschüler

Schülerinnen und Schüler der Sankt Andreasberger Grundschule nehmen immer wieder gern an kreativen Wettbewerben der Sternwarte Sankt Andreasberg teil.

Die Sieger-Bilder wurden jetzt in Anwesenheit des Redakteurs der Goslarschen Zeitung, Karl-Heinz Siebeneicher, prämiert. Dank großzügiger Sponsoren aus dem Bereich Astronomie konnten unser 2. Vorsitzender Reinhard Görke und seine Ehefrau Gudrun in Anwesenheit der Lehrerin Rita Kutsch-Wewering schöne Astro-Preise an die glücklichen Gewinner überreichen.

Tim Schonefeld, Leon Barufka und Jason Bell
Die Sieger des Bilderwettbewerbes