Perseiden über der Sternwarte

Zur Perseidennacht kamen knapp 200 Gäste in die Sternwarte St. Andreasberg. Die letzten gingen nach einer Tasse Kaffee gegen 6 Uhr am Montagmorgen.
Die interessierten Besucher – darunter viele Eltern mit Kindern – waren von der gut sichtbaren Milchstraße über der Sternwarte begeistert und es brandeten jedesmal Freudesrufe auf, wenn wieder eine Sternschnuppe sichtbar wurde. In der zweiten Nachthälfte nahm die Frequenz zu. Es waren mehr als 40 Perseiden in einer Stunde mit bloßem Auge zu sehen.

Sowohl die Milchstraße als auch Meteore waren gut sichtbar
Sowohl die Milchstraße als auch Meteore waren gut sichtbar

 

 

9. STATT …. und es folgt noch die Nacht der Perseiden

Das 9. STATT geht zuende und die Sternfreunde aus St. Andreasberg freuen sich über viele Teilnehmer, das gute Wetter und die vielen guten Beiträge unserer Referenten an zwei Tagen. Sowohl Referenten aus dem Sternwartenverein als auch Gastreferenten wie Michael Schomann, Katja Seidel oder Dr. Mühler präsentierten unseren Gästen, Teilnehmern und Besuchern astronomische Themen auf hohem Niveau. An dieser Stelle allen Referenten und unseren Helfern, die diese schöne Veranstaltung möglich machten.

Impressionen des 9. STATT
Impressionen des 9. STATT

Aber es folgt nun noch eine ganz besondere Nacht: Die Nacht der Sternschnuppen (Perseiden)

Perseiden erreichen ihr Maximum

in Meteor durchquert die Milchstraße direkt über der Sternwarte
Ein Meteor durchquert die Milchstraße direkt über der Sternwarte

In wenigen Stunden erreichen wir das Maximum der diesjährigen Perseiden. Heute Nacht von 2 bis 4 Uhr – also am frühen Montagmorgen – hoffen wir auf solche schönen Sternschnuppen. Beste Beobachtungsmöglichkeit auf dem Gelände der Sternwarte St. Andreasberg. (Foto: gestern gegen Mitternacht)

Wir erwarten zwischen 100 und 300 Besuchern.

Verantwortungsbewußtes STATT-Team

Wir sorgen vor, denn die Hitze der vergangenen Woche hat auch die Brandgefahr im Harz rund um die Sternwarte erhöht. So bekamen wir durch die Hilfsbereitschaft des Bergbauern Neigenfindt aus St. Andreasberg einen 10.000-Liter-Tank bereitgestellt.

Ein 10.000-Liter-Behälter mit Wasser steht dank Herrn Neigenfindt bereit.
Ein 10.000-Liter-Behälter mit Wasser steht dank Herrn Neigenfindt bereit.

Und jeder Teleskoptreffenteilnehmer erhält gefüllte Wassereimer –  für alle Fälle.

Gefüllte Wassereiner stehen für jeden Teilnehmer bereit.
Gefüllte Wassereiner stehen für jeden Teilnehmer bereit.

Das Wetter ist vielversprechen. Gestern Nacht konnten schon die ersten Perseiden beobachtet werden.

Fantastische Himmelsobjekte unserer Astrofotografen

Diesmal gelang es Garrett Hubing, IC 1396 (Elefantenrüsselnebel) mit insgesamt 12,75 Stunden Belichtungszeit aufzunehmen. Das Ergebnis ist hervorragend!

Weitere Detais:
Teleskop: ONTC 8″ f4.5 mit Parakorr
Montierung: G11
Kamera: Moravian G2-8300FW mit Astronomik LRGB und Ha (6nm)
Aufnahmen: 15x900s L, 13x1200s Ha (bin2), 10x600s, 7x600s und 13x600s R,G und B (bin2)

Garrett Hubing belichtete IC 1396 (Elefantenrüsselnebel) mehr als 12 Stunden
Garrett Hubing belichtete IC 1396 (Elefantenrüsselnebel) mehr als 12 Stunden

Wir danken unserem Astrofotografen Garrett für dieses schöne Foto. Übrigens kann man in der Sternwarte St. Andreasberg weitere Astrofotos als Postkarte erwerben und in Präsentationen fantastische Himmelsobjekte unserer Mitglieder erleben.

Kunsthandwerkstatt St. Andreasberg spendet der Sternwarte 1.000 €

Der Vortragsraum der Sternwarte St. Andreasberg war am vergangenen Freitagabend wieder bis auf den letzten Platz belegt. Im Anschluss an die Präsentation der monatlichen astronomischen Ereignisse unseres Referenten und zweiten Vorsitzenden Reinhard Görke bedankte sich der Vorsitzende Utz Schmidtko bei Herrn und Frau Kress von der Kunsthandwerkstatt St. Andreasberg.  Sie präsentieren mehrfach im Jahr die Kunsthandwerkstatt in der Rathausscheune. Dabei werden auch Waffeln verkauft – ehrenamtlich. Die Einnahmen daraus verteilen sie an einheimische Vereine. Dieses Mal war die Sternwarte der glückliche Empfänger. Herr und Frau Kress konnten für Ihre Unterstützung einen goldenen Kometen an der Rückwand des Vortragsraumes anbringen. Sterne und Kometen tragen die Namen der Spender ab 500 €.

Ehepaar Kress von der Kunsthandwerkstatt St. Andreasberg bringt den goldenen Spenderkometen an
Ehepaar Kress von der Kunsthandwerkstatt St. Andreasberg bringt den goldenen Spenderkometen an

Das Geld wird vom heute 112 Mitglieder starken Verein für notwendige Investitionen und die Weiterentwicklung des Sternwartenprojektes angelegt.

Live-Interview während der MoFi

Auch die Radio-Interviews trugen dazu bei, dass am Freitag soviele Gäste die Sternwarte besuchten. Während der MoFi gaben wir dann bei FFN ein weiteres Interview. Wir sind inzwischen Ansprechpartner in Sachen Sternwarten und Astronomie für einige Rundfunk- und Fernsehanstalten.

Erst heute bekamen wir eine Anfrage, ob ein Fernsehteam Singles in der Sternwarte bei einem romantischen Date mit der Kamera begleiten könnten. Vielleicht entwickeln wir uns auch noch zur “Sternwarte der Herzen”.

 

Film-Premiere beim STATT

Michael Koch war von Oktober 2016 bis Dezember 2017 regelmässig im Wald unterwegs, um Material für einen Film zu sammeln. Der Film ist jetzt fertig geschnitten und vertont. Es ist ein 8 Minuten langer Fulldome-Film, der im Planetarium in der Sternwarte St. Andreasberg gezeigt wird. In mehreren Zeitraffern kann man sehen, wie sich der Laubwald im Laufe von 15 Monaten verändert. Es ist auch ein Tag/Nacht/Tag Zeitraffer mit drin, und es wird auch gezeigt wie der Film entstanden ist. Die Premiere wird am Freitag, den 10. August im Rahmen des St. Andreasberger Teleskoptreffens stattfinden.

Unbeschreibliche Impressionen im Wald
Unbeschreibliche Impressionen im Wald