Perseiden-Meteore über den Wolken

Es regnete, fast waagerecht, die Wolken hingen knapp über den Tannen und dennoch kamen ca. 15 Gäste in die Sternwarte, um sich über den vermeindlichen Sternschnuppenregen zu informieren.

Eine Antenne und analoge Fernsehtechnik helfen, Meteore sichtbar zu machen
Meteor-Scatter: Mit Antenne und Monitor analoge Signale aus Russland empfangen
Und selbst ohne sie direkt sehen zu können, kann man Sternschnuppen sichtbar machen. Dies führte Michael Koch mit einer riesigen Antennenanlage und einem alten analogen Fernsehbildschirm jetzt aufgrund der Wetterlage schon zum zweiten Mal vor. Meteor-Scatter heißt das Verfahren, mit dem man beim Eintreffen eines kleinen Meteors für wenige Sekunden einen russischen Fernsehsender auf dem analogen Bildschirm sehen kann.

Für alle, die an diesem Tag schlechtes Wetter erlebten, hier zweimal Trost: Das Perseidenmaximum ist zwar am 12. August, dennoch kann man auch noch in den Tagen zuvor und danach Meteore sehen. Man muß als Kometenjäger viel Geduld aufbringen oder man programmiert eine Kamera und sichtet am nächsten Morgen rund 1200 Fotos (mehr als 20 schöne Meteore schon bei der ersten Sichtung). Ergebnis: eine Collage der schönsten Sternschnuppen – aufgenommen in der Nacht vom 13. auf den 14. August.

Eine Collage: Fünf Bilder mit unterschiedlich großen Sternschnuppen
Meteore am Nacht- und Morgenhimmel des 14. August

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