So ein Himmel…

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie wenig Menschen unseren Sternenhimmel kennen und kaum darüber Bescheid wissen, was in dem großen Universum über dem Staubkörnchen Erde zu entdecken ist.

Sonnabendnacht stand  eine etwa zehnköpfige Gruppe von Mountainbikern an unserem Teleskop und niemand wusste, dass der helle Stern im Südwesten der Planet Jupiter ist. (Da kann ich ja die Monde und sogar Streifen sehen!!!)

Verwundert hatten sie eine halbe Stunde vorher ein hell leuchtendes Objekt, das seine Bahn von Westen nach Osten (oft dreimal hintereinander exakt alle 95 min.) über unsere Sternwarte zog, gesichtet. Das konnte doch gar kein Flugzeug sein, merkte ein Gast an, das blinkte doch auch gar nicht. Großes Erstaunen darüber, das erste Mal im Leben die Internationale Raumstation (ISS)  live am Nachthimmel gesehen zu haben.

Warum wir hier in Sankt Andreasberg eine Sternwarte haben, wurde jedem Besucher beim Anblick der Milchstraße in dieser Nacht klar. Und so war es mal wieder für alle ein Genuss: Natur pur (… bis 3 Uhr nachts).

Langzeitaufnahme des Nachthimmels mit einem langen, hellen Streifen als Bahn der ISS
Die ISS – „pünktlicher als die Bahn“ – manchmal alle 95 Minuten sichtbar.
Abbildung der Milchstraße von der Sternwate aus
Gibt es ein besseres Argument für den Standort einer Sternwarte?

Blick auf die Milchstraße über dem Gebäude der erleuchteten Sternwarte. Im Vordergrund der Beobachtungsplatz mit Teleskopen und Zelten.

Beleuchteter Glockenturm unter dem Firmament mit Milchstraße.
Nach so einer Nacht wissen unsere Besucher, warum hier in Sankt Andreasberg in 700m Höhe eine Sternwarte entstand. (Montage mit Glockenturm von Sankt Andreasberg)

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