In
Sankt Andreasberg im Harz ist der
Bau einer
Sternwarte
(725m ü. NN) geplant. Unser für dieses Projekt gegründete Verein hat
die Förderung, Errichtung und den Betrieb einer Sternwarte zum Ziel, um
einer breiten Öffentlichkeit astronomische Grundlagenkenntnisse zu
vermitteln.
Dies geschieht
insbesondere durch astronomische Beobachtungen, Vorträge, Führungen,
Ausstellungen, Exkursionen und
sonstige
Öffentlichkeitsarbeit. Ein
wichtiger Schwerpunkt ist die Vermittlung astronomischer Kenntnisse an
Kinder und Jugendliche im schulischen Bereich durch Vorträge und
praktische Projekte.
Am 31.7./1.8.2009 organisierten Sternfreunde aus Hannover, Goslar und
Sankt Andreasberg die erste „Spechtelnacht“ genau an der Stelle
(Jordanshöhe), wo der Bau der Sternwarte geplant ist - und sie wurde in
jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Spontan kamen in dieser Nacht mehr
als 20 Hobbyastronomen mit unterschiedlichsten Teleskopen bei
idealen Sichtverhältnissen zusammen. Sie konnten mit interessierten
Gästen des Harzer Ferienortes Himmelsobjekte betrachten, die in vielen
Regionen aufgrund der
Lichtverschmutzung
kaum mehr zu beobachten sind.
Die einhellige Meinung
nach dieser beeindruckenden Nacht war: Dieses Teleskoptreffen soll zur
"festen" Veranstaltung in der Reihe der Teleskoptreffen werden - und
wenn
das Wetter und die Sichtverhältnisse „mitspielen“, könnte sich das
STATT
zu einem der größten Teleskoptreffen in Nordeuropa etablieren. So fand
vom 6. bis 8. August 2010 das
1. Sankt Andreasberger Teleskoptreffen
statt; und dies auf einem absolut idealen Spechtelgelände mit
Rundum-Blick, gelegen gegenüber der Jordanshöhe (hinter dem Gehöft
Neigenfindt), wo keine einzige Lichtquelle stört. Vom 29. bis 31. Juli
2011 ist es nun wieder soweit: Das 2. STATT steht an!
Veranstalter: Sternwarte
St. Andreasberg e.V.
Organisation: Utz
Schmidtko (info@usografik.de,
Tel.: 05139 893219)
Anmeldung: Eine
vorherige Anmeldung ist wünschenswert zur Sicherung eines guten
Beobachtungsplatzes. Bei der Einfahrt zum STATT-Gelände bitte
registrieren lassen. Jeder erhält einen Teilnehmer- bzw.
Besucher-Button, dieser ist auf dem Veranstaltungsgelände sichtbar
mitzuführen. Für PKW werden ID-Karten für die Windschutzscheibe
ausgegeben. Eine Anreise ist ab Freitag Vormittag (29.7.2011) möglich.
Lage: 37444
Sankt Andreasberg im Harz, an den Bergwiesen
hinter dem Hof Neigenfindt
(siehe Beschilderung); Ort: 51-43-26 N 10-31-16 E
Größere
Karte anzeigen
Verkehrsanbindung:
- Aus nördlicher Richtung: von
Braunschweig, Wolfenbüttel, B
ad Harzburg, Torfhaus, Sonnenberg..... St.
Andreasberg
- Aus nordwestlicher Richtung: von
Hamburg, Hannover, Derneburg,
Goslar, Bad Harzburg, Torfhaus,
Sonnenberg..... St. Andreasberg
- Aus südwestlicher Richtung: von Kassel,
Göttingen,
B 27 Herzberg am Harz, Sieber, ... St. Andreasberg
- Aus östlicher Richtung: von Leipzig, E
49 bis Plötzkau, Aschersleben, Blankenburg,
B 6 bis Vienenburg, B4 Bad
Harzburg, Torfhaus, Sonnenberg, ... St.
Andreasberg
Übernachten im Hotel/in
Pensionen in Sankt Andreasberg:
Weitere Unterkünfte lassen sich hier finden:
http://www.oberharz.de
Stromanschlüsse
(230 Volt) sind in begrenztem Umfang
vorhanden. Bei Kabeltrommeln bitte darauf achten, dass sie ganz
abgewickelt werden! Eigene Verlängerungen mitbringen.
Zelten und Übernachten
im Wohnmobil sind im STATT-Bereich möglich.
Bitte die Auto-ID-Karte sichtbar aushängen (Frontscheibe der Autos,
Wohnmobile und Wohnwagen auf dem Veranstaltungsgelände). WCs
und Waschgelegenheiten sind vorhanden. Autos und besondere
Rettungsfahrzeug müssen aber überall durchfahren können. Die Anfahrt
zum Spechtelgelände erfolgt durch den Hof des Landwirtes Neigenfindt.
(max. Geschwindigkeit 10 km/h). Die Fahrzeuge können am Rande des
Schotterweges abgestellt werden, Zelte und Teleskope können so direkt
daneben auf dem angrenzenden Rasen stehen. Bitte beachtet den
Info-Flyer, den jeder Teilnehmer und Besucher bekommt.
Nachtfahrverbot: Auf
dem
ganzen Gelände besteht ein Nachtfahrverbot!
Später ankommende Gäste / Besucher dürfen nur mit Standlicht und
Schrittgeschwindigkeit auf das Gelände.
Licht: Bitte kein
weißes
Licht verwenden, auch nicht bei Wohnwagen /
Wohnmobilen. Rotes Licht (Filter) ist empfehlenswert und sollte auch
für die Innenbeleuchtung bei Wohnmobilen / Wohnwagen verwendet werden.
Verpflegung/Bewirtung:
Wie auf jedem Teleskoptreffen verpflegen sich
Amateurastronomen meist selbst. Es wird jedoch ein Brötchen-Service
(siehe Anmeldezelt) geboten: Müll nehmen bitte alle wieder mit, sonst
können die Teilnehmergebühren
nicht gering gehalten werden.
Licht- und
Sichtverhältnisse: Der Himmel über Sankt Andreasberg ist
einfach fantastisch. Messungen im April 2011 ergaben 21,8 mag1. Während
der
beschriebenen ersten Spechtelnacht mit SQM-Messungen, die bei
21,6 mag lagen, war lediglich ein „Schimmern“ der
Hildesheimer und Hannoveraner Lichter (60/100 km Entfernung) am
Horizont wahrzunehmen. Genießen Sie diese Sichtverhältnisse und ein
schönes Teleskoptreffen. Sie haben in Sankt Andreasberg
darüber hinaus die Möglichkeit mit vielen Gleichgesinnten Erfahrungen
auszutauschen, durch unterschiedlichste Teleskope zu schauen, zu testen
und zu vergleichen, bei sommerlichen Temperaturen mit Freunden,
Partnern und vor allem auch Ihren Kindern Geselligkeit und das
besondere Harzer Ambiente zu genießen .....und vieles mehr.
Naturschutzgebiet:
Beachten Sie bitte, dass sich das gesamte
Teleskoptreffen in einem
Naturschutzgebiet
befindet und nur auf den
ausgewiesenen Flächen betretbar ist. Wir konnten dafür sorgen, dass Sie
Ihr Auto direkt neben dem Zelt hinstellen können. Beachten Sie die
Parkanweisungen und Hinweise für Besucherparkplätze.
Rahmenprogramm:
Während des STATT ist ein interessantes Rahmenprogramm
geplant:
Vorträge am Samstag ab 12:00 Uhr:
- Bürgermeister Schärf: Grußwort der Bergstadt S. Andreasberg
- Utz Schmidtko, Sternwartenverein.: Wir bauen eine
Sternwarte in St. Andreasberg
- Christian
Reinboth, Hochschule Harz: Sternenpark Sankt Andreasberg
- Dr.
Andreas Hänel, Planetarium Osnabrück: Lichtverschmutzung im
Harz
- Jan Hattenbach, Sternwarte Aachen:
Astro-Beobachtungsplätze weltweit
- Dirk Kelch, Planetarium Wernigerode: Vorstellung des
Planetariums
- Reinhard Görke, TU Clausthal: Sonnenuhren
- Uwe Kahnert, TU Clausthal: Kalender im Wandel der Zeit
- Ralf Gehrmann, techn.Beirat: Digitale Spiegelreflexkameras
in der Astrofotografie
Kinderprogramm: (auch im Rahmen der Ferienpass-Aktion in
St.Andreasberg) mit fachlicher Anleitung durch die Astrophysikerin
Carolin Liefke,
Beginn um 14.30 Uhr mit der Prämierung der
gebastelten Sternwartenmodelle, danach ab 15 Uhr
(Elternteilnahme
erwünscht):
- Wildnistour
- Astronomischer Seilgang im Wald
- Spaßiges Fledermausspiel
- Dämmerung: Wir suchen und entdecken Fledermäuse
- Ab 21.30 Uhr Wir entdecken den Sternenhimmel
Kosten für Teilnehmer und Besucher: Die Standgebühren für
Auto, Zelt und Teleskope betragen einmalig 10,-
Euro; hinzu kommen 3 Euro pro Nacht und Teilnehmer. Besucher, die ohne
Teleskop zum Treffen kommen, zahlen einmalig 3€. Der
Eintrittsbutton ist für den gesamten Zeitraum des STATT gültig und
sichtbar zu tragen. Alle Gebühren werden bei der Anreise direkt an der
Kasse entrichtet. Für Kinder unter 14 Jahren sind Teilnahme und Besuch
kostenlos.
Laser: Rote
Justierlaser
werden bitte nur zur Justierung der Teleskope
benutzt. Die Verwendung von grünen Lasern ist während der gesamten
Veranstaltung generell untersagt und kann zum Platzverweis
führen. Ausnahme: Es gibt einen vom Veranstalter genehmigten
Vortrag unter freiem Himmel, der z.B. interessante Himmelsobjekte am
Abend erklärt. Falls Sie sich unsicher sind, fragen Sie bitte
den Veranstalter, bevor Sie einen Laser verwenden möchten. Da (grünes)
Laserlicht sehr gefährlich ist, sehen wir uns aus gegebenem Anlass dazu
gezwungen, dieses Verbot auszusprechen.
Haftungsausschluss:
Anreise und Teilnahme am STATT erfolgen natürlich
grundsätzlich in eigener Verantwortung und auf eigene Gefahr der
Besucher. Schadenersatzansprüche aus positiver Vertragsverletzung,
Verschulden bei Vertragsabschluss und unerlaubter Handlung sind
ausgeschlossen, soweit der Veranstalter, sein gesetzlicher Vertreter
oder seine Erfüllungshilfen nicht vorsätzlich oder grobfahrlässig
gehandelt haben. Der Veranstalter haftet nur, wenn und soweit ein
derart verursachter Schaden zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses oder
des Ereignisses unter Berücksichtigung aller bekannten oder schuldhaft
unbekannten Umstände vorhersehbar war. Schadensersatz aus Unmöglichkeit
der Leistung und Verzug ist ausgeschlossen, im Übrigen auf die
Rückerstattung des Ticketpreises beschränkt.
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
e-Mail:
info@usografik.de,
Tel.: 05139 893219 oder 0163 6141896
(Stand, 26.4.2011)