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Neuigkeiten aus der Sternwarte

06.09.10: Impressionen von der Sonnenuhr-Enthüllung
 
Historische Sonnenuhr am Glockenturm von St. Andreasberg
 
Bürgermeister Schärf ließ es sich nicht nehmen, dem Verein seinen Dank auszusprechen
 
Historische Sonnenuhr am Glockenturm von St. Andreasberg
 
Die von Reinhard Görke fachmännisch restaurierte Sonnenuhr in ihrem neuen Kiesbett
 
Historische Sonnenuhr am Glockenturm von St. Andreasberg
 
Zahlreiche Vereinsmitglieder und Einwohner strömten zur Enthüllung auf den Glockenberg
 
Historische Sonnenuhr am Glockenturm von St. Andreasberg
 
Vorstand Dr. Fischer, Reinhard Görke und Bürgermeister Schärf enthüllen das Schmuckstück
 
Historische Sonnenuhr am Glockenturm von St. Andreasberg

Noch mehr Fotos von der Übergabe der Sonnenuhr finden sich in unserem Flickr-Album
Ein Kurzbericht von der Übergabe findet sich im Blog "Frischer Wind" auf ScienceBlogs.de

10.08.10: Das war das STATT 2010

Das erste Sankt Andreasberger Teleskop-Treffen (STATT) war mit über 50 aktiven Teilnehmern und einer Vielzahl spannender Vorträge und Veranstaltungen ein voller Erfolg. Einen ausführlichen und reich bebildterten Bericht gibt es hier zu lesen, darüber hinaus sei auf diesen Artikel der Astro-Bloggerin Carolin Liefke verwiesen, die das STATT um eine kinderfreundliche Reise durch das Sonnensystem bereichert hat. Viele Fotos vom STATT und von den sonstigen Vereinsaktivitäten lassen sich außerdem über unseren neuen Flickr-Account betrachten:

Sternwarte St. Andreasberg auf flickr

29.04.10: Impressionen von der 2. Spechtelnacht in St. Andreasberg

Der Sternwarten-Bau auf der Andreasberger Jordanshöhe ist unser "Hauptgericht", auf das wir uns alle freuen - aber die Andreasberger Teleskop-Treffen ("Spechtelnächte") sind wundervolle "Vorspeisen", die uns und vielen anderen Sternbegeisterten noch mehr Appetit auf unsere künftige Sternwarte machen!
 
So konnten wir am Wochenende vom Freitag, 23. bis Sonntag, 25. April wieder einen solchen leckeren "Spechtelnacht-Appetizer" genießen - und es war ein voller Erfolg. Bereits am Freitagmittag reisten die ersten Astronomiefreunde auf das hochgelegene Gelände hinter dem Bauernhof der Familie Neigenfindt an und freuten sich über das prachtvolle Beobachtungswetter und die hervorragend geeignete Örtlichkeit: hoch über der Bergstadt gelegen mit freier Rundsicht in praktisch alle Himmelsrichtungen, ungetrübt von Industrie- und Fahrzeugsmog und unbeeinträchtigt von störenden Lichtquellen mit deren Lichtverschmutzung.
 
Gut, daß einige Aktive des Sternwartenvereins unter fachkundiger Anleitung des 2. Vorsitzenden Utz Schmidtko ("Mr. Spechtelnacht") das nutzbare Terrain am Feldweg mit Stangen und Flatterbändern genau markiert hatten. Schonung der wertvollen Wiesenflächen stand ganz obenan: Sternenfreunde sind geborene Naturschützer, denn eine intakte Natur ist die beste Grundlage für ungetrübten und ungestörten Genuß der Himmelserscheinungen. Alle Teilnehmer erhielten deshalb zunächst ein Faltblatt mit genauen Verhaltensrichtlinien. Selbstverständlich war auch für mobile Toiletten gesorgt.

   
 
Dann begannen die ersten Freizeit-Astronomen ihre Teleskope und Hilfsgeräte aufzubauen - und ein erstes Staunen war möglich über die beeindruckenden Durchmesser und Längen dieser Hobby-Geräte. Ein Besucher baute sogar ein spezielles Beobachtungszelt auf - eine Art mobile Sternwarte, die erst kurz vorher von einem Spezialversender aus England eingetroffen war.
 
Beeindruckend auch die Steuergeräte, mit denen einige Beobachter ihre Teleskope exakt auf die Beobachtungsobjekte ausrichten konnten. Dazu kamen hier und dort spezielle oder umgerüstete Fotoapparate, gelegentlich sogar direkt an den Laptop angeschlossen, so daß die wertvollen Aufnahmen gleich dokumentiert und zur späteren Vorführung gespeichert werden konnten. Ein glücklicher Umstand, denn so konnten alle später eintreffenden Besucher auch bei etwas weniger optimalen Beobachtungsbedingungen nachvollziehen, was zwischendurch "erbeutet" worden war.
 
Zunächst wurde aber von den ersten Teilnehmern "Sonne gemacht", denn es war ja noch strahlend hell und die Sonne ist ja unser wichtigster Himmelskörper, der bei geeigneter Ausrüstung und den unverzichtbaren starken Filtern hochinteressante Beobachtungen ermöglicht. Hier geht es um die Sonnenflecken, um die Bewegungen auf der Sonnenoberfläche, um die ins All hinausschießenden Protuberanzen. Unsere Sonne ist - glücklicherweise! - ein sehr lebendiger Stern.
 
Aber natürlich warteten die meisten Teilnehmer gespannt auf den Einbruch der Dämmerung und schließlich der Nacht. Ganz dunkel wurde es nicht, denn die Organisatoren des deutschlandweiten "Tages der Astronomie" am 24. April 2010 hatten bewußt eine Nacht ausgewählt, in der auch besonders interessante Beobachtungen am etwa drei Viertel vollen Mond möglich waren. Hier konnten zahlreiche Mondkrater in mit dem heimischen Fernglas nie gekannter Hochauflösung betrachtet werden. Und sogar Krater in Kratern waren erkennbar, zum Beispiel beim "Kopernikus".
 
Besonderes Interesse erfuhren natürlich die Planeten, die ja nicht umsonst "Wandelsterne" heißen, weil sie täglich ein anderes Bild bieten, vor allem wenn man, im Falle von Venus, Jupiter und Saturn, die Monde sichtbar macht, welche auch diese Planeten in mehr oder minder großer Zahl umkreisen. So konnten manche Besucher sicher zum ersten Mal nicht nur die Monde des Jupiter, sondern auch die des Saturn "live" erleben.
 
Die Zahl der Besucher war beeindruckend groß und übertraf unsere Erwartungen (und auch unsere Erfahrungen mit der ersten Spechtelnacht 2009) bei Weitem. Es herrschte von weit vor Einbruch der Dunkelheit bis gegen Mitternacht ein ständiges Kommen und Gehen. Was uns besonders gefreut hat, waren die vielen Kinder und Jugendlichen, die zeitweise in dichten Trauben um die Teleskope standen und sich gebannt in die Welt der Sternen- und Planetenbeobachtung einführen ließen. Hier sind wir unserem zentralen Satzungauftrag, den Bereich Bildung und Fortbildung nachhaltig zu fördern, gut gerecht geworden und haben damit auch einen weiteren Schritt hin zu unserem großen Ziel - dem Bau der Sternwarte auf der Jordanshöhe - vollziehen können.
 
Ebenfalls sehr gefreut hat uns, wie sorgsam alle Besucher und Beobachter mit dem überlassenen Neigenfindt-Gelände umgegangen sind. Wir konnten uns unmittelbar nach Abzug der letzten Gäste davon überzeugen (und mit Fotos festhalten): das Gelände sah aus, als wenn es nie betreten oder gar von einer solch großen Zahl von Sternenfreunden benutzt worden wäre.

Wir sind also froh und glücklich, daß uns diese Spechtelnacht so gut gelungen ist. Wir haben auch viele wichtige Details lernen können, die uns eine noch bessere Organisation des großen Teleskoptreffens im August ermöglichen werden - denn dann (vom 6. bis 8. August) gibt es das große Teleskoptreffen STATT (steht auch für: "statt nach Namibia zu fahren", dem Eldorado der Hobbyastronomen - denn die Bedingungen auf den Höhen um Sankt Andreasberg sind genau so gut - und viel leichter und kostengünstiger zu erreichen).

Hier noch ein paar Foto-Impressionen...... 

2. Spechtelnacht in St. Andreasberg
 
Galaxien (M81 und M82) - fotografiert während der Sankt Andreasberger
Spechtelnacht von Stephan Linhart, Celle (Astrostammtisch Hannover)
 
2. Spechtelnacht in St. Andreasberg
 
2. Spechtelnacht in St. Andreasberg
 
2. Spechtelnacht in St. Andreasberg
 
2. Spechtelnacht in St. Andreasberg
 
2. Spechtelnacht in St. Andreasberg
 
2. Spechtelnacht in St. Andreasberg
 
2. Spechtelnacht in St. Andreasberg
 
10.10.09: Bericht vom "Hubble-Kinoabend" mit "Eyes on the Skies"


Der monatliche Stammtisch fand im Oktober ausnahmsweise am 10.10.2009 im Kinosaal des Kurhause statt. Wir starteten mit der schönen esa-DVD "Eyes on the Skies" über das Weltall-Teleskop Hubble. Die traumhaft schönen Bilder und vielen Hintergrund-Informationen waren auch für den Laien sehenswert.


 
Danach wurden Astrofotografien von mehreren Mitgliedern gezeigt, die zum Teil im Harz und zum Teil auf Spechtelnächten gemacht wurden. Wir konnten einen Eindruck gewinnen, wie an anderen Orten Spechtelnächte organisiert und veranstaltet werden - immer ein umfangreiches Event.

19.09.09: Besuch der Sternwarte Braunschweig

Am 19.09.2009 waren wir zu Besuch bei der Sternwarte in Braunschweig-Hondelage, In den Heistern 5b. Mit 9 Personen sind wir angereist und haben den Verein und seine Sternwarte abends besucht. Vielen Dank den Herren Zimmermann, Berndt und Schomann für die ausführliche Führung und die vorbehaltlosen Erfahrungsberichte aus der Zeit des Baus und aus dem Betrieb der Sternwarte Hondelage. Wir wünschen uns sehr, in absehbarer Zukunft eine vergleichbar schöne Anlage in Sankt Andreasberg zu besitzen.
 
Zu den Details der Anlage verweisen wir auf die Internet-Seite www.sternwarte-braunschweig.de und freuen uns, Freunde zur Unterstützung unseres Vorhabens gewonnen zu haben.

04.08.09: Kurzer Erfolgsbericht von der ersten "Spechtelnacht":

Auf dem Platz der zukünftigen Sternwarte St. Andreasberg fand am 31.07.09 die erste Spechtelnacht statt. Nach der Idee von Astronomen aus Hannover und Goslar und Aufrufen in Internet-Foren fanden sich Hobby-Astronomen mit 13 Teleskopen und zahlreiche Mitglieder und Interessierte ein!
 
Neben fantastischen Bildern einer sternklaren Nacht, von Jupiter mit 3 Monden, M13, losen Sternenhaufen u.v.m. konnten Fans in dieser Nacht auch das Equipment bestaunen. Es waren 4 Dobson-Spechtler dabei, Newtons mit und ohne Goto-Montierung von 6" bis 10" Öffnung. Auch klassische Refraktoren waren zu bewundern.

Einer der anwesenden Hobby-Astronomen hat mit einem Sky Quality Meter zwischen 1:00h und 2:00h bei 12°C Werte zwischen 21,2 und 21,4 gemessen. Sogar 21,7 wurden erreicht. Das Gerät misst die Lichtemission des Himmelhintergrunds in Größenklassen pro Quadratbogensekunden. Die Messwerte sind damit nicht sehr weit von klaren, mondlosen Nächten in Namibia (22,0) entfernt! Womit bewiesen ist, dass dieser Standort für die Sternwarte goldrichtig ist!
 
Die Bereitschaft der Profis, ihr Wissen auch an Laien weiterzugeben und hilfreich Sternenbilder zu erläutern hat die Anzahl der Astronomie-Fans deutlich erhöht. Für die wunderbare Unterstützung unseres jungen Vereins sagen wir nochmals "Herzlichen Dank" und planen den nächsten Termin dieser Art!